Formel 1

Liam Lawson erhält kurioses Gesuch im Vorfeld des Mexiko-GP

Liam Lawson erhält kurioses Gesuch im Vorfeld des Mexiko-GP
CHICHESTER, ENGLAND - JULY 10: Liam Lawson of New Zealand and Visa Cash App Racing Bulls seen at the Red Bull Racing display area during the Goodwood Festival of Speed at Goodwood Motor Circuit on July 10, 2026 in Chichester, England. (Photo by Dom Gibbons/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202607100520 // Usage for editorial use only //

RB-Renndirektor Alan Permane lobt Liam Lawson nach US-Grand-Prix am Funk trotz ungewisser Zukunft des Neuseeländers

Das Team hat sein Fahreraufgebot für 2027 noch nicht offiziell bestätigt, wenngleich Liam Lawson seine Position mit starken Leistungen auf der Strecke immer weiter festigt. Lawson erlebte ein beeindruckendes Wochenende auf dem Circuit of the Americas, wo er sich als Neunter qualifizierte und diese Platzierung im Rennen am Sonntag verteidigte.

Da die vier Top-Teams die ersten acht Plätze unter sich ausmachten, holte der Racing Bulls-Pilot damit das bestmögliche Resultat, sofern es keine Ausfälle vor ihm gab.

Der Neuseeländer bewies in beiden Stints ein hervorragendes Reifenmanagement, wobei er auf der weichen Mischung länger draußen blieb als alle anderen Fahrer in den Top Ten.

Anschließend wechselte er auf die harten Reifen, mit denen er das Rennen souverän zu Ende fuhr, ohne den Verfolgern die Chance zu geben, gefährlich nahe zu kommen.

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Auftritt von Lawson erntet viel Lob

Seine Performance brachte ihm Lob von Permane ein, der sich nach der Zieldurchfahrt bemerkenswerterweise selbst über Funk meldete. Lawson war am Donnerstag vor dem Rennwochenende in Austin bei einem Konzert mit seiner Band aufgetreten, worauf der Teamchef nach dem Rennen mit einem Augenzwinkern anspielte.

„Willst du am Donnerstag in Mexiko auch einen Auftritt hinlegen?“, fragte Permane über Funk.

Lawson entgegnete lachend, dass er sich das gesamte Wochenende über ausgesprochen entspannt gefühlt habe, woraufhin ihn der Teamchef erneut zu einem, wie er es nannte, perfekten Wochenende gratulierte.

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Auch im offiziellen Team-Statement nach dem Rennen lobte Permane die Renneinteilung von Lawson.

„Es war ein Rennen wie aus dem Lehrbuch von Liam, in dem er den Vorsprung auf Pierre jederzeit unter Kontrolle hatte und weit innerhalb seiner eigenen Grenzen und denen des Autos agierte“, so der Teamchef.

Trotz der lobenden Worte hat Lawson nach wie vor keine Bestätigung, dass er auch in der nächsten Saison bei Racing Bulls bleiben wird. Das Team muss sich zwischen dem aktuellen Duo Lawson und Arvid Lindblad oder der Beförderung von Formel 2-Pilot Nikola Tsolov entscheiden, der ebenfalls um ein Cockpit für 2027 kämpft.

Bereits während des Rennwochenendes in Singapur stellte Permane klar, dass Racing Bulls keine Eile bei der Entscheidung hat.

„Jeder weiß, dass wir zwei fantastische Fahrer haben, aber drei passen natürlich nicht in zwei Cockpits. Wir nehmen uns also noch etwas Zeit, um sicherzustellen, dass wir für das nächste Jahr das richtige Duo haben“, sagte er damals.

Obwohl Permane ankündigte, dass in den kommenden Wochen eine Bekanntgabe folgen würde, sind mittlerweile mehr als zwei Wochen ohne Bestätigung verstrichen.

Lawson belegt derzeit den neunten Platz in der Fahrerwertung, während seine Ergebnisse Racing Bulls dabei helfen, den Vorsprung auf Alpine in der Konstrukteurs-WM zu verteidigen.

Die Situation um Lawson wurde Anfang des Monats durch Aussagen von Helmut Marko zusätzlich befeuert. Der Red Bull-Berater merkte an, dass die Wahl zwischen Lawson und Tsolov gemäß der Philosophie von Firmengründer Dietrich Mateschitz zugunsten des jungen Bulgaren ausfallen sollte.

Dennoch unterstreicht Lawson auf der Strecke, warum er ein Cockpit verdient hat. Nach seiner temporären Rückkehr zum Red Bull-Hauptteam, wo er für drei Rennen den verletzten Isack Hadjar ersetzte, agiert er bei Racing Bulls konstanter denn je und punktete in der zweiten Saisonhälfte regelmäßig.

Am kommenden Wochenende folgt der Grand Prix von Mexiko, bei dem Lawson erneut seine Visitenkarte abgeben kann. Ein weiteres starkes Resultat würde den Druck auf das Team erhöhen, dem Neuseeländer auch für 2027 ein Cockpit zu geben, wenngleich die endgültige Entscheidung bei der Red Bull-Führung liegt.

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