Formel 1 „Lewis Hamilton hat Ferraris Rennen ruiniert“ Von A. Schenk 17. März 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Jacques Villeneuve Lewis Hamilton Lewis Hamilton beendet Podium-Durststrecke: Erster Podestplatz seit Monaten sorgt für Diskussionen Lewis Hamilton feierte in China sein erstes Podium für Ferrari, doch nicht jeder war von der Art und Weise beeindruckt, wie dieser erste Podestplatz zustande kam. Kein Geringerer als Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve übte deutliche Kritik und behauptete, dass Hamilton mit seinem Duell gegen Charles Leclerc das Rennen von Ferrari sogar ruiniert habe. Der siebenfache Weltmeister landete hinter den überlegenen Mercedes-Boliden auf dem dritten Platz, direkt vor seinem monegassischen Teamkollegen. Laut Villeneuve zahlte das Team dafür jedoch einen hohen Preis. „Es ging gut aus, weil er Dritter wurde und seinen Teamkollegen geschlagen hat, aber es war etwas extrem und hat Ferraris Rennen zerstört.“ Lies auch: Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Interner Zweikampf spielte Mercedes in die Karten Nach Ansicht des Kanadiers hat der teaminterne Schlagabtausch zwischen Hamilton und seinem Stallgefährten Charles Leclerc die Scuderia unnötig viel kostbare Zeit und Reifenperformance gekostet. „Sie lagen auf den Plätzen zwei und drei, haben aber so hart gekämpft, dass sie ihre Reifen ruiniert haben. In diesen paar Runden verloren sie fünf Sekunden auf Antonelli.“ So unterhaltsam der Kampf zwischen den beiden Piloten der Tifosi auch anzusehen war: Die Zeit, die Ferrari dabei verlor, hat laut dem Weltmeister von 1997 Mercedes letztlich dabei geholfen, die Kontrolle über das Rennen zu behalten und einen Doppelsieg einzufahren. Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sieht die Kritik von Villeneuve jedoch völlig anders. Der französische Ferrari-Leiter weigert sich standhaft, seine Fahrer einzubremsen. Vasseur ist vielmehr der Meinung, dass diese Art von Duellen zum Sport dazu gehört. „Ich vertraue meinen Fahrern. Es ist immer schwierig, sie zu bremsen, und ich möchte auch nicht anordnen, die Positionen zu halten, das wäre nicht fair.“ Der Teamchef, der im vergangenen Jahr bei Ferrari unter großem Druck stand, kann den Worten des Kanadiers daher absolut nichts abgewinnen. Laut Vasseur ist es im Gegenteil etwas sehr Positives, dass beide Ferrari frei gegeneinander fahren dürfen. „Sie sind Profis, und das ist gut für das Team und gut für die Formel 1. Ich möchte, dass es so bleibt.“ Lies auch: Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Lies auch: Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Formel 1 Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Formel 1 Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Formel 1 Kimi Antonelli lehnt F1-Startnummer 1 ab Formel 1 Ex-Formel-1-Weltmeister vor dem Ruin: 66 Millionen Euro in Büffelfarm versenkt Formel 1 Sergio Perez lässt sich seinen berühmten Spitznamen markenrechtlich schützen