Formel 1 Lewis Hamilton fordert Erklärung von Ferrari nach Charles-Leclerc-Vorteil MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 8: A pleased Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari answers questions in the TV media pen during the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 8, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Jayce Illman/Getty Images) Von A. Schenk 29. März 2026 F1-News Formel 1 Jenson Button Lewis Hamilton Frust-GP in Japan: Lewis Hamilton kämpft mit mangelndem Topspeed auf den Geraden Der siebenfache Weltmeister beendete das Rennen letztlich auf dem sechsten Platz, sein bislang schlechtester Saisonergebnis, und machte im Anschluss deutlich, dass er nicht verstand, warum Teamkollege Charles Leclerc ihn so leicht überholen konnte. Das Rennen verlief bereits zu Beginn schleppend für Lewis Hamilton. Am Start gewann er zwar eine Position, auch weil Polesitter Kimi Antonelli zurückfiel, doch diesen Platz musste er schon bald wieder abgeben. Während des ersten Stints meldete Hamilton per Boxenfunk, dass er gegenüber den Top-Fünf an Boden verlor. Dennoch schien ihn eine alternative Strategie zurück in den Kampf zu bringen: Durch einen längeren ersten Stint profitierte er von einem Safety-Car und konnte so einen vergleichsweise günstigen Boxenstopp einlegen. Nach dem Restart schien dieser Plan aufzugehen. Hamilton überholte George Russell und befand sich auf Kurs Richtung Podium. Doch in der Schlussphase wendete sich das Blatt. Sowohl Leclerc als auch Russell und Lando Norris zogen an ihm vorbei, wobei vor allem das Defizit beim Topspeed ins Auge fiel. Lies auch: Bittere Analyse zu Lewis Hamilton: „Diese Leidenschaft sehe ich bei ihm nicht mehr“ Hamilton unterlief selbst ein Fehler Hamilton beklagte sich wiederholt über mangelnde Leistung. Er bat seinen Ingenieur sogar um einen aggressiveren Motorenmodus. „Ich habe einfach weniger Leistung“, funkte Hamilton an seinen Ingenieur. „Ich brauche wirklich mehr Power. Charles ist auf der Geraden einfach an mir vorbeigefahren, warum?“ Laut Experten liegt das Problem womöglich nicht nur am Auto. Ex-Weltmeister Jenson Button beobachtete nämlich einen kleinen Fehler Hamiltons im Duell mit Leclerc. „Ich denke, dass Lewis ein kleiner Fehler unterlaufen ist“, analysierte Button. Er bezog sich dabei auf das Energiemanagement. Hamilton blieb offenbar zu lange in einem Lademodus, was ihn wertvollen Speed kostete. Dadurch konnte Leclerc, der sich bereits im Angriffsmodus befand, den entscheidenden Vorteil nutzen. Leclerc schaffte am Ende sogar den Sprung auf das Podium und unterstrich damit die starke Form von Ferrari im Jahr 2026. Für Hamilton bleibt hingegen die Frage, warum er das Nachsehen hatte, besonders angesichts der zuvor konkurrenzfähigen Performance des Ferrari. Die Situation verdeutlicht, wie entscheidend das Energiemanagement in der heutigen Formel 1 ist. Minimale Unterschiede bei der Nutzung der Systeme können unmittelbar zu großen Geschwindigkeitsdifferenzen führen, was Hamilton in Suzuka deutlich zum Verhängnis wurde. Lies auch: Warum man aufpassen sollte, wenn ein Motorradfahrer an seinen Helm tippt (auch als Autofahrer) Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Bittere Analyse zu Lewis Hamilton: „Diese Leidenschaft sehe ich bei ihm nicht mehr“ Formel 1 Warum man aufpassen sollte, wenn ein Motorradfahrer an seinen Helm tippt (auch als Autofahrer) Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“
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