Formel 1

Lance Stroll reagiert mit nur zwei Worten auf sein Aus

Lance Stroll reagiert mit nur zwei Worten auf sein Aus

Aston Martin mit Problemen kurz vor dem Saisonstart: Stroll äußert sich gewohnt deutlich zu seiner Rolle im Team

Der kanadische Pilot reagierte in der vergangenen F1-Saison unmittelbar vor dem Großen Preis von São Paulo kurz und knapp auf Gerüchte über einen möglichen Rücktritt.

Die Spekulationen kamen auf, nachdem F2-Pilot Drugovich im brasilianischen Podcast Na Ponta dos Dedos erzählt hatte, dass Stroll im Jahr 2023 einen Rückzug in Erwägung gezogen haben soll.

Der Brasilianer, der 2021 den Titel in der Formel 2 gewann und danach bei Aston Martin als Test- und Ersatzfahrer anheuerte, schilderte, wie nah er an einem Stammcockpit in der Formel 1 gewesen sein soll.

„Fake News“, entgegnete Lance Stroll lediglich, als er auf die Aussagen des ehemaligen Aston Martin-Ersatzfahrers Felipe Drugovich angesprochen wurde.

George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer

Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer

„Vielleicht würde Lance nicht weitermachen“

„Ich habe meinen Vertrag mit ihnen für 2024 und 2025 verlängert, und es gab Gespräche, dass ich 2024 einsteigen würde, sogar mit dem Teamchef“, erklärte Drugovich.

„Es gab einen Moment, in dem andere Fahrer vielleicht nicht weitermachen wollten. Es ergab sich nicht, 2023 zu fahren, aber gegen Ende jenes Jahres schien es klar zu sein, dass es eine Chance für 2024 geben würde. Sie legten mir den Vertrag zur Verlängerung vor und ich sagte: ‚Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort, fangen wir an.‘ Es sah damals wirklich danach aus, als ob Lance 2024 vielleicht nicht weitermachen würde. Letztendlich kam es nicht dazu. Es ist, wie es ist, da bringt alles Jammern nichts“, so der Brasilianer.

Die Kommentare von Drugovich befeuerten die Theorie, dass Stroll seine Zukunft überdenken würde, doch der Fahrer selbst wies diese Geschichten entschieden zurück. Es ist nicht das erste Mal, dass er solche Gerüchte dementieren muss.

Bereits während des Großen Preis der Niederlande in Zandvoort machten Berichte die Runde, er habe Aston Martin um eine Vertragsauflösung gebeten.

Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt.

„Ich hatte keine Pläne, das zu tun. Keine Ahnung, woher das kam. Ich schätze, er musste einfach irgendetwas sagen! Ich hatte keine entsprechenden Pläne“, reagierte er auch damals gelassen.

Stroll fährt seit 2019 für Aston Martin beziehungsweise das Vorgängerteam Racing Point. Er steht bis einschließlich 2025 unter Vertrag und wird laut teaminternen Quellen auch darüber hinaus aktiv bleiben.

Vorerst scheint seine Zukunft in der Formel 1 also festzustehen, trotz der immer wieder auftauchenden Spekulationen.

Aston Martin hat während der Wintertests in Bahrein insgesamt 206 Runden mit dem neuen AMR26 absolviert. Das liest sich auf dem Papier solide, doch im Team ist man sich bewusst, dass noch Arbeit vor ihnen liegt.

Der britische Rennstall begann nämlich später als geplant mit den Vorbereitungen auf die neue Formel-1-Saison und merkt, dass man in mehreren Bereichen hinter der Konkurrenz zurückliegt.

Zuvor war der AMR26 bereits kurz bei einem Shakedown in Barcelona im Einsatz. Danach folgten drei Testtage in Bahrein, an denen alle Teams ihre neuen Boliden ausführlich analysieren konnten. Laut Stroll fehlen derzeit rund vier Sekunden auf die Konkurrenz.

Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen

Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen

Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein

Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen