Formel 1 Kimi Antonelli bricht mit Formel-1-Tradition von Max Verstappen im Falle eines WM-Titels AUSTIN, TEXAS - OCTOBER 24: Pole position qualifier Andrea Kimi Antonelli of Italy and Mercedes AMG Petronas F1 Team and Second placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talk in the press conference after qualifying ahead of the F1 Grand Prix of United States at Circuit of The Americas on October 24, 2026 in Austin, Texas. (Photo by Clive Rose/Getty Images) Von A. Schenk 30. Oktober 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 Max Verstappen Kimi Antonelli plant keine Fortsetzung einer alten Formel-1-Tradition im Falle eines Weltmeistertitels Während Max Verstappen und Lando Norris nach ihren Titelgewinnen auf die Startnummer 1 wechselten, möchte der Italiener auch im nächsten Jahr mit seiner vertrauten Nummer weiterfahren. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der junge Mercedes-Pilot zum Weltmeister 2026 gekrönt wird. Ein neunter Platz oder besser beim Grand Prix von Mexiko-Stadt reicht aus, um den Titel vorzeitig zu sichern. Sollte es in Mexiko noch nicht klappen, bleiben ihm danach noch vier weitere Rennen, um den Sack zuzumachen. Andrea Kimi Antonelli gewann in dieser Saison bereits neun Grands Prix, stand 15 Mal auf dem Podium und entschied zudem ein Sprintrennen für sich. Damit sammelte er insgesamt 365 Punkte, womit er mit deutlichem Vorsprung der beste Fahrer des Jahres ist und ein verdienter Champion sein wird. Als Weltmeister erhält er das Recht, mit der Startnummer 1 zu fahren, die exklusiv dem amtierenden Champion vorbehalten ist. Dennoch hat Antonelli kein Interesse an einem Nummernwechsel, obwohl er kurz davor steht, der jüngste Weltmeister in der Geschichte des Sports zu werden. Lies auch: Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Antonelli will bei der 12 bleiben „Zuerst muss ich in Mexiko die Aufgabe zu Ende bringen, aber sobald das geschafft ist, denke ich, dass ich einfach weiter mit der Nummer 12 fahren werde“, erklärte Antonelli gegenüber der Schweizer Zeitung Blick. Damit entscheidet er sich bewusst für die Nummer, die ihn bereits seine gesamte Formel-1-Karriere begleitet. In diesem Jahr fährt Norris mit der Nummer 1, die er von Verstappen übernahm, nachdem dieser sie vier Saisons lang von 2022 bis einschließlich 2025 getragen hatte. Bei diesem Wechsel tauschte Norris seine gewohnte Nummer 4 gegen die Nummer des amtierenden Champions ein. Wenn Antonelli die Nummer 1 links liegen lässt, wäre er erst der zweite Weltmeister seit Einführung der festen Startnummern im Jahr 2014, der diesen Weg geht. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Zuvor entschied sich lediglich Lewis Hamilton dazu, während seiner erfolgreichen Ära bei Mercedes trotz mehrerer WM-Titel bei seiner persönlichen Startnummer 44 zu bleiben. Auch Nico Rosberg fuhr nach seinem Titelgewinn 2016 nie mit der Nummer 1, da der Deutsche unmittelbar nach seinem Championat zurücktrat. Antonelli hat mehrere Gründe, der Nummer 12 treu zu bleiben. Zum einen war es bereits seine Startnummer, als er im September 2021 sein Debüt in der Formel 4 gab. Zudem war er zwölf Jahre alt, als er in das Nachwuchsprogramm von Mercedes aufgenommen wurde. Hommage an Ayrton Senna Darüber hinaus ist die Nummer eine Hommage an sein großes Idol Ayrton Senna, der zwischen 1985 und 1988 mit der Nummer 12 an den Start ging. Der Brasilianer holte mit dieser Nummer 1988 bei McLaren seinen ersten Weltmeistertitel, wodurch die Zahl für viele Fans eine ganz besondere Bedeutung erlangt hat. Die Entscheidung, die eigene Nummer zu behalten, hat zudem eine kommerzielle Komponente. Piloten bauen rund um ihre Startnummer eine erkennbare Marke mit Caps, Shirts und weiteren Fan-Artikeln auf, weshalb ein Wechsel zur Nummer 1 nicht für jeden Champion attraktiv ist. Für Antonelli scheint vor allem die emotionale Bindung zur Nummer den Ausschlag zu geben. Zunächst will er jedoch in Mexiko den Titel perfekt machen. Damit würde er den Rekord von Sebastian Vettel als jüngster Weltmeister aller Zeiten brechen und gleichzeitig der erste italienische Champion seit Alberto Ascari im Jahr 1953 werden. Lies auch: Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Lies auch: Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Formel 1 Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Formel 1 Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Formel 1 Kimi Antonelli lehnt F1-Startnummer 1 ab Formel 1 Ex-Formel-1-Weltmeister vor dem Ruin: 66 Millionen Euro in Büffelfarm versenkt Formel 1 Sergio Perez lässt sich seinen berühmten Spitznamen markenrechtlich schützen