Formel 1

Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen

Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen

Dominantes Melbourne-Debüt: George Russell gewinnt Saisonauftakt, doch Toto Wolff übt Kritik

Mercedes-Teamchef Toto Wolff räumt ein, dass das neue Formel-1-Reglement für 2026 noch nicht perfekt ist, sieht dies jedoch als normalen Prozess bei einer derart weitreichenden Regeländerung an. Nach dem Saisonauftakt in Australien deutete er an, dass voraussichtlich noch Anpassungen folgen werden.

Die neue Ära begann in Melbourne mit einer dominanten Vorstellung von Mercedes. George Russell sicherte sich den Sieg, während sein Teamkollege Kimi Antonelli als Zweiter ins Ziel kam. Damit feierte Mercedes direkt einen Doppelsieg und positionierte den W17 als das Auto, das es aktuell zu schlagen gilt.

Dennoch herrscht in der Formel 1 nicht überall Begeisterung über das neue Reglement und die Power Units. Diverse Piloten kritisieren das Fahrverhalten der neuen Boliden. Insbesondere das komplexe Energiemanagement und das ständige Laden der Batterie während einer Runde sorgen für geteilte Meinungen.

Max Verstappen und Weltmeister Lando Norris gehören zu den Fahrern, die offen Kritik geäußert haben. Norris ging sogar so weit zu behaupten, dass die Formel 1 innerhalb kürzester Zeit von den besten zu den schlechtesten Autos gewechselt sei.

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Wolff räumt Verbesserungsbedarf ein

Russell reagierte darauf mit der Anmerkung, dass Norris möglicherweise anders denken würde, wenn er selbst im Siegerauto säße. Seiner Meinung nach spielt die Konkurrenzfähigkeit eines Teams oft eine entscheidende Rolle dabei, wie Fahrer das Reglement wahrnehmen.

Wolff zeigt Verständnis für die Diskussionen, betont jedoch, dass solche Reaktionen bei einem komplett neuen technischen Reglement erwartbar sind.

„Melbourne war unter diesen neuen Regeln intensiv und hat viel Spektakel geboten“, sagte Wolff im Vorfeld des Wochenendes in China.

Er gibt zu, dass noch Nachbesserungen erforderlich sind.

„Wie immer bei einer großen Umstellung gibt es Dinge, die angepasst und optimiert werden müssen.“

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„Es gibt auch eine gewisse Negativität, aber das gehört zum Prozess dazu. Es ist wichtig, dass wir auf die Fans hören und verstehen, was für sie relevant ist.“

Laut Wolff sorgten die neuen Regeln in Australien für reichlich Action auf der Strecke, da die Fahrer permanent das Maximum aus ihren Autos herausholen mussten.

Obwohl Mercedes stark in die Saison gestartet ist, erwartet Wolff, dass der Kampf an der Spitze schnell enger wird. Ferrari war in Melbourne bereits nah am Tempo von Mercedes dran, und andere Teams haben laut dem Österreicher ihr volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft.

„Wir hatten in Australien verschiedene Herausforderungen, was bei so neuen Autos nur logisch ist“, erklärte er.

„Das Team hat diese gut gemeistert und das gewünschte Ergebnis erzielt.“

„Wir haben zudem viel gelernt, und es gibt noch Bereiche, in denen wir uns steigern können.“

Das nächste Rennen in China wird eine zusätzliche Hürde darstelen, da es sich um ein Sprint-Wochenende handelt. Den Teams bleibt damit nur eine Stunde freies Training, bevor die erste kompetitive Session beginnt. Laut Wolff könnte dies dazu führen, dass die Teams noch weniger Zeit haben, ihr Set-up perfekt abzustimmen.

„Wir haben in Australien bereits einen engen Schlagabtausch mit Ferrari gesehen, und es gibt noch mehrere Teams, die ihr volles Potenzial noch nicht gezeigt haben.“

„Wir wissen also, dass uns ein echter Kampf bevorsteht.“

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