Formel 1

Hiobsbotschaft für Red Bull

Hiobsbotschaft für Red Bull
MEXICO CITY, MEXICO - OCTOBER 24: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing and Laurent Mekies, Team Principal of Oracle Red Bull Racing on the pit wall during practice ahead of the F1 Grand Prix of Mexico at Autodromo Hermanos Rodriguez on October 24, 2025 in Mexico City, Mexico. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Dunkle Wolken ziehen über Milton Keynes auf.

Das gewöhnlich sehr gut informierte Fachmagazin AutoRacer hat in Erfahrung gebracht, dass Red Bull Racing rund um Max Verstappen während der zweiten Testwoche in Bahrain nicht mit voller Leistung unterwegs war.

Auf dem Bahrain International Circuit startete das in Milton Keynes ansässige österreichische Team vielversprechend in die Vorbereitungen auf die historische Formel-1-Saison 2026. Entgegen aller Erwartungen waren die Österreicher in der zweiten Woche jedoch deutlich seltener an der Spitze zu finden.

George Russell wies bereits früh darauf hin, dass Red Bull Racing „Sandbagging“ betrieb und hatte schnell erkannt, dass Red Bull die Karten noch nicht offen auf den Tisch gelegt hat.

Der Brite erwartet daher weiterhin, dass Max Verstappen am Sonntag in Australien extrem stark auftreten wird. Red Bull wollte der Konkurrenz schlichtweg nicht mehr Informationen als nötig liefern und fuhr deshalb in der letzten Testwoche in Bahrain mit einem schwächeren Motorenmapping.

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Unmöglich, dass ein Auto in einer Woche so langsam wird

„Ehrlich gesagt blieb Red Bull während der zweiten Testfahrten verdächtig weit zurück. Bei den ersten Tests waren sie noch mit Abstand das schnellste Team.“

„Nach unseren Berechnungen sind sie bei den zweiten Tests um 0,7 Sekunden hinter ihrer eigenen Pace zurückgeblieben.“

„Wir und Ferrari sind dank einiger neuer Teile am Auto um 0,2 bis 0,3 Sekunden schneller geworden.“

„Es ist schwer zu verstehen, wie ein Team innerhalb einer Woche so langsam werden kann.“

„Ich denke, dass sie in Wahrheit sehr stark sind und ihren echten Speed verbergen. Wir sind alle sehr gespannt, was passieren wird.“

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Das italienische Medium AutoRacer bestätigt nun, was Russell bereits vermutete. Die Power Unit von Red Bull Powertrains war in der zweiten Testwoche tatsächlich weniger leistungsstark, da Red Bull Racing einen niedrigeren Motorenmodus verwendete. Dies geschah jedoch nicht, um die Konkurrenz in Sicherheit zu wiegen, sondern aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen.

Red Bull Powertrains hat nämlich mit Problemen zu kämpfen, die denen von Honda ähneln. Der Unterschied ist, dass die Japaner extrem stark davon betroffen sind. Auch das Triebwerk von Red Bull weist starke Vibrationen auf, was zu Problemen mit dem Auto und für die Fahrer führen kann.

Auch der Mercedes-Motor ist nicht zu 100 Prozent standfest. Das italienische Medium, das über exzellente Quellen im F1-Paddock verfügt, berichtet, dass sich auch das Team von Toto Wolff der eigenen Zuverlässigkeit nicht sicher ist. Mercedes verschliss in der zweiten Testwoche bereits zwei Motoren.

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