Formel 1 Helmut Marko überrascht mit deutlicher Aussage zu neuem F1-Reglement nach Chaos-Rennen MEXICO CITY, MEXICO - OCTOBER 25: Oracle Red Bull Racing Team Consultant Dr Helmut Marko walks in the Paddock prior to practice ahead of the F1 Grand Prix of Mexico at Autodromo Hermanos Rodriguez on October 25, 2024 in Mexico City, Mexico. (Photo by Chris Graythen/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202410250614 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 9. Oktober 2026 F1-News Formel 1 Helmut Marko Red Bull Helmut Marko verfügt über Insider-Wissen zur künftigen Motoren-Formel: Red-Bull-Motorsportberater sorgt mit Enthüllungen zur Hybrid-Zukunft für Wirbel Geht es nach Helmut Marko, könnte sich die Formel 1 in einigen Jahren vom Hybrid-V6 verabschieden. Laut dem Österreicher, der Ende vergangenen Jahres als Motorsportberater bei Red Bull ausschied, steht eine Rückkehr zu aufgeladenen V8-Motoren ab 2030 bereits fest, auch wenn dazu offiziell noch nichts verkündet wurde. Seine Aussagen folgen auf einen chaotischen Sonntag auf dem Sepang International Circuit, wo in diesem Jahr der Große Preis von Bahrain ausgetragen wurde. Mehrere Autos verloren in der Einführungsrunde an Leistung, da die Software mit den niedrigen Drehzahlen auf der nassen Strecke nicht zurechtkam, woraufhin der Start um fast eine Stunde verschoben wurde. Die Teams mussten in dieser Zeit ein Notfall-Update der FIA auf ihre Autos aufspielen. Polesitter Max Verstappen bekam seinen Wagen nach einer Störung wieder zum Laufen und fuhr eine komplette Runde, wobei er auf Autos traf, die auf der Strecke liegengeblieben waren. Lewis Hamilton verglich die Szenen im Anschluss mit einem Rennen in Lego-Autos. Marko verfolgte das Geschehen aus der Ferne und fand gegenüber dem österreichischen Portal Oe24 deutliche Worte. „Das lange Warten war wirklich langweilig. Es ist schlichtweg beschämend, dass ein Hochleistungsprodukt wie die Formel 1 durch ein Softwareproblem zum Stillstand gebracht wird“, so der Ex-Berater. Lies auch: Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Blamage muss zum Umdenken führen Dennoch sieht er auch eine positive Seite an dem Debakel. „Andererseits hilft diese Blamage dabei, ein Umdenken anzustoßen. Die Rückkehr zum V8-Turbo im Jahr 2030 ist meines Wissens nach beschlossene Sache“, sagte Marko. Auch Verstappen vertrat nach dem Rennen die Ansicht, dass der Sport aus den Problemen lernen müsse, witzelte jedoch, dass einige Teams vermutlich über schnellere Laptops verfügten als andere. Seit dieser Saison fahren die Autos mit einem 1,6-Liter-V6, bei dem die Leistung fast zu gleichen Teilen zwischen Verbrennungsmotor und Elektroantrieb aufgeteilt ist. Nach Beschwerden diverser Fahrer wird diese Verteilung bereits ab 2027 angepasst. Ein Insider meldete zudem kürzlich, dass die Führung eine Rückkehr zu den V8-Motoren erwägt, die zwischen 2006 und 2013 im Einsatz waren. Eine offizielle Bestätigung dieser Pläne fehlt bislang. Audi-Projektleiter Mattia Binotto ließ kürzlich verlauten, dass 2030 der frühestmögliche Zeitpunkt für eine solche Änderung sei, sofern der Vorschlag genehmigt wird. Dass Marko dieses Datum bereits als sicher hinstellt, deutet darauf hin, dass er trotz seines Abschieds immer noch genau weiß, was im Fahrerlager vorgeht. Text wird unter dem Bild fortgesetzt. Glückwünsche für Verstappen nach erstem Sieg Der 81-Jährige hält auch weiterhin Kontakt zu Max Verstappen, der im August seinen Vertrag bei Red Bull bis Ende 2030 verlängert hat. Über das Rennen selbst war Marko voll des Lobes. „Das Rennen an sich war großartig… Ich habe mich für Max und für Red Bull über den ersten Sieg mit dem eigenen Motor gefreut“, erzählte er. Red Bull baut in diesem Jahr zusammen mit Ford zum ersten Mal ein eigenes Triebwerk, nachdem man sich von Motorenpartner Honda verabschiedet hatte – ein Schritt, der laut Marko Anerkennung verdient. „Es ist wirklich beeindruckend, was sie erreicht haben. Man muss nur daran denken, wie lange beispielsweise Honda damals gebraucht hat. Das Chassis war der Grund, warum es nun früher geklappt hat“, erklärte er. Nach der Zieldurchfahrt tauschten die beiden noch Nachrichten aus. „Ich habe ihm eine Nachricht geschickt, um ihm zu gratulieren. Er bedankte sich und sagte, dass er sich schon auf Singapur freue“, so Marko. Für Verstappen war der Sieg in Sepang der erste der Saison, nach einem Jahr, in dem Red Bull lange Zeit hinter Mercedes hergefahren war. Lies auch: Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Lies auch: Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Paukenschlag bei Ferrari: Scuderia bestätigt Ausfall von Charles Leclerc Formel 1 Abrechnung mit Max Verstappen: Ex-F1-Pilot kritisiert Ego-Einstellung des Weltmeisters Formel 1 Charles Leclerc teilt nach hitzigem Vorfall mit Hamilton ordentlich aus Formel 1 Kimi Antonelli lehnt F1-Startnummer 1 ab Formel 1 Ex-Formel-1-Weltmeister vor dem Ruin: 66 Millionen Euro in Büffelfarm versenkt Formel 1 Sergio Perez lässt sich seinen berühmten Spitznamen markenrechtlich schützen