Formel 1 George Russell zeichnet düsteres Bild: Gute Nachrichten für Max Verstappen Formula 1 driver George Russell of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team participates in the Formula 1 pre-season testing at the Bahrain International Circuit for the 2026 season in Sakhir, Bahrain, on February 12, 2026. (Photo by Marcel van Dorst / EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 24. April 2026 F1-News Formel 1 George Russell Mercedes George Russell erwartet drastische Verschiebung der Kräfteverhältnisse George Russell entschied den Saisonauftakt in Australien für sich, bevor Teamkollege Kimi Antonelli mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen in China und Japan nachlegte. Der W17 scheint das neue Reglement besser verstanden zu haben als jedes andere Fahrzeug im Feld. Dennoch bleibt Russell realistisch, was die Dauer dieses Vorsprungs angeht. Bei einem Event in Silverstone deutete der Brite an, dass sich die Kräfteverhältnisse in den kommenden Wochen verschieben könnten. Nicht in Miami, sondern erst in Kanada erwartet er, dass die Konkurrenz mit signifikanten Upgrades nachlegen wird. „Normalerweise ist Miami das Rennen, bei dem die Teams ihre ersten großen Upgrades an den Autos bringen. Aber durch die Gestaltung des diesjährigen Kalenders hat sich das nun nach Montreal verschoben“, so Russell. Ein bemerkenswerter Unterschied zu den Vorjahren. Der Grand Prix von Miami galt bislang als der natürliche Zeitpunkt für den ersten großen technischen Entwicklungsschritt. In dieser Saison liegt Miami jedoch so im Kalender, dass den Teams weniger Entwicklungszeit zur Verfügung stand. Lies auch: Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Mercedes hält eigene Upgrades zurück George Russell enthüllte zudem, dass auch Mercedes selbst noch nicht alle Karten aufgedeckt hat. Das Team wird in Miami und den darauffolgenden Rennen noch mit der aktuellen Spezifikation an treten und wartet bis Kanada, um das erste große Paket an Neuteilen einzuführen. „Ich denke, Montreal ist der Ort, an dem wir möglicherweise eine kleine Verschiebung sehen werden – falls es überhaupt jemandem gelingt, den Rückstand auf uns aufzuholen. Wir haben noch einige Trümpfe im Ärmel, die wir in Kanada zeigen wollen“, sagte Russell. Für Montreal plant das Team die Einführung neuer Aerodynamik- und Kühlungskomponenten, um die neuen FIA-Energieregeln weiter aus auszureizen. Russell hat den vergangenen Winter intensiv im Simulator verbracht, um so viele Simulationen zum Energiemanagement wie möglich durchzuspielen. Diese akribische Vorarbeit scheint sich nun auszuzahlen. Text geht unter dem Bild weiter. Stallkrieg bei Mercedes? Antonelli führt die Weltmeisterschaft nach seinen zwei Siegen unterdessen mit neun Punkten Vorsprung auf Russell an. Für den 18-jährigen Italiener ist es erst das zweite Jahr in der Formel 1, doch er unterstreicht bereits jetzt, dass er sich nicht mit der Rolle der Nummer zwei zufriedengibt. Russell betonte nach Japan, dass er noch nicht über den Titelkampf gegen seinen Teamkollegen nachdenke. Diese Einstellung passt zu seinem Ansatz für diese Saison: Schritt für Schritt performen, Upgrades zum richtigen Zeitpunkt bringen und nicht in Panik verfallen, wenn Antonelli momentan leicht die Nase vorn hat. Rivalen suchen nach Antworten Bei der Konkurrenz herrscht derweil eine andere Stimmung. Red Bull kämpft mit Balance-Problemen und hat Mühe, am W17 dranzubleiben. Max Verstappen äußerte sich bereits mehrfach kritisch über das neue Reglement und merkte an, dass der Fokus zu sehr auf dem Energiemanagement und zu wenig auf dem reinen Racing liege. Russell ist sich bewusst, dass Mercedes den Vorsprung nicht als selbstverständlich ansehen darf, da in den kommenden Monaten Regelanpassungen folgen könnten, die das Feld erneut durchmischen. „Die Upgrade-Sprünge sind momentan enorm. Warten wir also ab, wie es sich entwickelt“, so der Brite. FIA greift ein, aber Mercedes bleibt optimistisch Die FIA hat nach den ersten drei Saisonläufen reagiert und einige Regeländerungen angekündigt. Russell reagierte positiv auf die Eingriffe, machte aber keinen Hehl daraus, dass er hofft, dass diese Anpassungen die Spitzenposition von Mercedes nicht gefährden. „Der Sport ist einfach so komplex geworden. Man hat die neuen Regeln gesehen. Sie sorgen für spannende Rennen, aber für uns Fahrer ist es extrem kompliziert“, erklärte Russell. „Ich denke, die FIA hat gute Arbeit geleistet, um es etwas zu vereinfachen. Aber hoffentlich sorgt das dafür, dass wir an der Spitze bleiben. Der Rest interessiert mich ehrlich gesagt nicht besonders.“ Lies auch: Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Lies auch: Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Porsches in Russland wollen plötzlich nicht mehr anspringen Formel 1 Max Verstappen sagt Nürburgring-Event ab: Bittere Nachricht für die Fans Formel 1 Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“ Formel 1 Harley-Davidson kündigt Einsteiger-Modell Sprint für 2027 an: US-Kultmarke plant Bike für unter 8.500 Euro Formel 1 F1-Pilot mit brisanter Prognose über Max Verstappen: „Er macht alle fertig“ Formel 1 Warum Züge keine Sicherheitsgurte haben: Die (ungewöhnlichen) Hintergründe
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