Formel 1

FIA zu drastischen Änderungen beim GP von Australien gezwungen

FIA zu drastischen Änderungen beim GP von Australien gezwungen
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 24: Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB20 leads Carlos Sainz of Spain driving (55) the Ferrari SF-24 and the rest of the field at the start of the race during the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Circuit on March 24, 2024 in Melbourne, Australia. (Photo by Quinn Rooney - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Formel-1-Saisonstart im Chaos: Melbourne-Reglement in letzter Minute grundlegend geändert

Die FIA hat kurzfristig eine Reglementsänderung vorgenommen, um das Debüt von Cadillac beim Saisonauftakt in Australien zu ermöglichen.

Auf dem Albert Park Circuit beginnt an diesem Wochenende die neue Ära der Formel 1 unter dem technischen Reglement von 2026. Die Fans bekommen erstmals die völlig neuen Autos in Rennspezifikation zu sehen, während Cadillac sein Debüt als elftes Team im Grid gibt.

Obwohl der Grand Prix aufgrund der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten kurzzeitig unter Druck stand, scheint die Veranstaltung wie geplant stattzufinden. Dennoch musste die FIA wegen eines praktischen Problems eingreifen: Platzmangel in der Boxengasse.

Mit einem elften Team wird es in der Pitlane deutlich voller, doch die Strecke in Melbourne verfügt über eines der kleineren Boxengebäude im Kalender. Eine Erweiterung ist kurzfristig keine Option.

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Tempolimit von 80 km/u auf 60 km/u gesenkt

„Es ist definitiv eine Herausforderung“, erklärte Tom Mottram, Chief Events Officer des Großen Preises von Australien.

„Unser Boxengebäude und die Boxengasse gehören zu den kleinsten im Kalender.“

„Seit wir wussten, dass ein elftes Team hinzukommt, haben wir gemeinsam mit der Formel 1 an zusätzlichen Hospitality-Flächen gearbeitet“, so Mottram.

„Zusatzlager für Fracht und mehr Platz an der Boxenmauer. Was wir in diesem Jahr aber leider nicht anpassen können, ist die Kapazität der Garagen.“

Als Übergangslösung hat die FIA beschlossen, die Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse von 80 km/u auf 60 km/u zu senken. Durch den begrenzten Platz wird es für die Teams schwieriger, sicher in ihre Garagen ein- und auszuparken, weshalb eine niedrigere Geschwindigkeit für notwendig erachtet wurde.

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Mottram betonte, dass es sich um eine vorübergehende Maßnahme handelt. Der Große Preis von Australien hat einen Vertrag bis 2037, und es sind infrastrukturelle Upgrades geplant, um die Anlagen zukunftssicher zu machen.

„Es ist in diesem Jahr eine Art Zwischenlösung und es wird etwas enger zugehen“, sagte Mottram.

„Deshalb haben wir den Speed in der Boxengasse auf 60 km/u reduziert, schlichtweg weil es für die Teams etwas enger wird, ihre Plätze anzusteuern.“

„Aber das nehmen wir für die zusätzliche Spannung und das Spektakel, das Cadillac als elftes Team mit sich bringt, gerne in Kauf.“

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