Formel 1 FIA passt Reglement für die Startaufstellung an: F1-Qualifying endgültig geändert The race starts with Lando Norris of McLaren Formula One Team with the MCL38 F1 car at the pole position leading the race from the start line and the first turn with all the cars, drivers and teams on track during F1 Grand Prix of Abu Dhabi at Yas Marina Circuit, Abu Dhabi, United Arab Emirates on December 8, 2024. (Photo by Nicolas Economou/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News FIA Formel 1 Zeitenwende in der Formel 1: Drastische Änderungen für 2026 mit neuem Reglement, neuem Team und modifiziertem Qualifying-Format Die neue F1-Saison verspricht, grundlegend anders zu werden, als es die Fans bisher gewohnt waren. Die Königsklasse steht vor einer der tiefgreifendsten Regeländerungen ihrer Geschichte. Sowohl die Technik als auch das sportliche Reglement wurden komplett umgekrempelt. Zudem bereichert mit Cadillac ein neues Team das Starterfeld. Die Boliden selbst werden kompakter und leichter. Sie sind künftig zehn Zentimeter schmaler und zwanzig Zentimeter kürzer. Ein Punkt, der unserem Landsmann Verstappen bisher nicht gefällt, doch das erste Rennen steht erst noch bevor. Auch die Reifen werden angepasst: An der Vorderachse werden sie um 2,5 Zentimeter schmaler, an der Hinterachse um drei Zentimeter. Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Sicherheitsanforderungen Das Mindestgewicht sinkt auf 768 Kilogramm, was rund 30 Kilo weniger als bisher entspricht. Aufgrund strengerer Sicherheitsanforderungen und des schwereren Hybrid-Antriebs wird es für die Teams jedoch schwierig, dieses Mindestgewicht tatsächlich zu erreichen. Artikel geht unter dem Bild weiter. Die neuen Motoren generieren fast die Hälfte ihrer Leistung auf elektrischem Weg, wodurch die Piloten während der Rennen deutlich intensiver mit dem Energiemanagement beschäftigt sein werden. Eine markante Änderung in der Aerodynamik ist das Verschwinden des DRS-Systems. Stattdessen dürfen die Front- und Heckflügel auf allen Geraden flach gestellt werden. Dies soll nicht nur den Luftwiderstand verringern, sondern auch den Kraftstoffverbrauch senken. Die neue Überholfunktion trägt den Namen Overtake-Modus. Fahrer, die sich innerhalb einer Sekunde zum Vordermann befinden, erhalten temporär zusätzliche Leistung. Es gibt jedoch nur noch einen Messpunkt pro Runde und die Extra-Power kann entweder am Stück oder in kleinen Schüben eingesetzt werden. Durch den Einstieg von Cadillac wächst das Feld auf elf Teams an. Das hat Anpassungen am Qualifying-Format zur Folge. In den ersten beiden Knock-out-Abschnitten scheiden künftig sechs Autos statt fünf aus. Q3 bleibt unverändert, hier kämpfen weiterhin zehn Piloten um die Pole-Position. Diese Änderung stellt sicher, dass das Format trotz des größeren Teilnehmerfeldes fair bleibt. Auch die Personalstärke pro Team ändert sich. Im Jahr 2026 dürfen 60 Mitarbeiter an den Rennwochenenden vor Ort sein, zwei mehr als in der vorangegangenen Saison. Dies ist jedoch nur vorübergehend, denn 2027 wird die Zahl auf 59 reduziert und 2028 soll sie wieder auf dem alten Niveau von 58 liegen. Die Budgetobergrenze steigt von 135 Millionen Dollar auf 215 Millionen Dollar, umgerechnet von etwa 124 Millionen Euro auf über 198 Millionen Euro. Das wirkt wie eine massive Erhöhung, doch viele Kostenpunkte, die zuvor nicht berücksichtigt wurden, müssen nun unter dieses Budget fallen. Inklusive Inflation bleiben die Ausgaben dadurch in etwa auf dem Niveau, das bei der Einführung des ursprünglichen Budget-Caps herrschte. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Änderungen. Die Gebühr für Proteste steigt drastisch: von 2.000 auf 20.000 Dollar, also rund 18.500 Euro. Auf diese Weise hofft die FIA, haltlose Einsprüche zu begrenzen. Wird ein Protest für unzulässig erklärt, ist das Geld verloren und wird zudem auf das Budgetdeckel angerechnet. Eine weitere Maßnahme betrifft das Qualifying unter roter Flagge. Ab 2026 werden alle begonnenen Runden gestrichen, selbst wenn sie noch beendet wurden. Diese Regelung wurde nach dem Zwischenfall mit Ollie Bearman in Imola im vergangenen Jahr eingeführt. Für Fahrer ohne Superlizenz, die dennoch in einem Formel-1-Auto testen dürfen, ändert sich die Farbe der Heckleuchte: Blau statt Grün. Zudem bringt ein gutes Ergebnis in der US-amerikanischen IndyCar-Serie nun mehr Punkte für die Superlizenz ein als zuvor. Im Jahr 2027 wird aus Kostengründen bereits wieder auf nur eine Testwoche reduziert. Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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