Formel 1

FIA fällt Urteil: Heftige Startplatz-Strafe für Fahrer in Australien bestätigt

FIA fällt Urteil: Heftige Startplatz-Strafe für Fahrer in Australien bestätigt
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 24: Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB20 leads Carlos Sainz of Spain driving (55) the Ferrari SF-24 and the rest of the field at the start of the race during the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Circuit on March 24, 2024 in Melbourne, Australia. (Photo by Quinn Rooney - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Endlich Formel-1-Saisonstart: Zusätzliche Erfolgsmeldung für Valtteri Bottas

Valtteri Bottas erklärt, dass seine Startplatzstrafe für den Großen Preis von Australien dank einer neuen FIA-Regel hinfällig ist. Der Finne kehrt in dieser Saison mit dem neuen Team Cadillac in die Startaufstellung zurück, nachdem er 2025 lediglich als Ersatzfahrer bei Mercedes tätig war.

Ursprünglich wurde erwartet, dass Bottas in Melbourne eine Versetzung um fünf Startplätze hinnehmen müsste. Diese Strafe stammte noch aus seinem letzten Rennen für Sauber (das ab diesem Jahr als Audi firmiert) beim Großen Preis von Abu Dhabi 2024.

In jenem Rennen verursachte Bottas in der ersten Runde einen Zwischenfall mit Sergio Pérez, indem er ihn in einen Dreher schickte, wofür er eine Zeitstrafe erhielt. Später im selben Rennen verbremste er sich zudem und krachte ins Heck des Haas von Kevin Magnussen. Aufgrund der Beschädigungen musste Bottas das Rennen vorzeitig beenden.

Da er die für diesen zweiten Vorfall verhängte Drive-Through-Strafe nicht mehr absitzen konnte, sollte diese in eine Startplatzstrafe für sein nächstes Rennen umgewandelt werden. Da Bottas 2025 kein Stammcockpit innehatte, wäre diese Strafe erst bei seinem Comeback 2026 fällig geworden.

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Die Strafe verfällt, da Bottas ein Jahr lang keine Rennen bestritten hat

Dazu wird es nun jedoch nicht kommen. Aufgrund einer Regeländerung der FIA müssen Startplatzstrafen nämlich im nächsten Sprint- oder Hauptrennen abgesessen werden, an dem ein Fahrer innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten teilnimmt. Da Bottas länger als ein Jahr keine Rennen gefahren ist, ist die Strafe automatisch verfallen.

„Anscheinend ist sie dank einer neuen Regel verschwunden“, sagte Bottas.

„Also keine Grid-Strafe. Das ist gut.“

Der 36-Jährige Finne beginnt sein neues Kapitel bei Cadillac, wo er an der Seite von Sergio Pérez fährt. Obwohl das neue Team voraussichtlich am Ende des Feldes starten wird, freut sich Bottas auf die Herausforderung.

Er bezeichnet es als eine einzigartige Gelegenheit, Teil eines neuen F1-Projekts zu sein. Laut eigener Aussage hat ihm sein Jahr als Mercedes-Ersatzfahrer zudem einen breiteren Einblick in die Arbeitsweise eines Teams gegeben, was ihn zu einem kompletteren Rennfahrer gemacht habe.

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