Formel 1

FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt

FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt
#12 Kimi Antonelli of Italy and the Mercedes-AMG Petronas F1 Team drives the W17 E Performance Mercedes, leading after the start of the Formula 1 Louis Vuitton Grand Prix de Monaco in Monaco on June 7, 2026. (Photo by Piotr Zajac/NurPhoto)

Erfolgssträhne von Antonelli hält an: Turbulentes Rennen hinter dem italienischen Youngster in Monaco

Andrea Kimi Antonelli heeft zijn vijfde opeenvolgende Grand Prix gewonnen en daarmee de meest prestigieuze van allemaal, Monaco. De negentienjarige Mercedes-coureur werd zondag de jongste winnaar ooit van de Grand Prix van Monaco en liet indruk op alle aanwezigen na met een ronduit dominante prestatie.

Andrea Kimi Antonelli hat seinen fünften Grand Prix in Folge gewonnen und damit den prestigeträchtigsten von allen: Monaco. Der 19-jährige Mercedes-Pilot kürte sich am Sonntag zum jüngsten Monaco-Sieger aller Zeiten und beeindruckte das Fahrerlager mit einer absolut dominanten Vorstellung.

Antonelli hatte bereits einen Vorsprung von 30 Sekunden herausgefahren, als das Safety-Car nach einem Crash von Lance Stroll ausrücken musste. Kurz darauf löste Charles Leclerc an exakt derselben Stelle in der letzten Kurve eine rote Flagge aus, als er ebenfalls auf dem beschädigten Asphalt verunfallte.

Nach den Reparaturarbeiten folgte ein Restart für die verbleibenden acht Runden. Antonelli verteidigte die Führung beim Start souverän, setzte sich von seinen direkten Verfolgern ab und überquerte die Ziellinie schließlich mit mehr als sechs Sekunden Vorsprung.

Lewis Hamilton beendete das Rennen im Ferrari als Zweiter und egalisierte damit Ayrton Sennas Rekord von acht Podestplätzen in Monaco. Der 41-jährige Brite schob sich damit auf den zweiten Platz in der Fahrerwertung vor, auch wenn sein Rückstand auf Antonelli mittlerweile 66 Punkte beträgt.

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Hamilton egalisiert Senna-Rekord

Hamilton gratulierte seinem jungen Rivalen im Cool-Down-Room mit gemischten Gefühlen.

„Das werden jetzt aber langsam sehr viele Siege, Kumpel.“

In der Pressekonferenz brachte der siebenmalige Weltmeister erneut seine Bewunderung für den italienischen Teenager zum Ausdruck.

„Er ist erst 19 Jahre alt. Man stelle sich nur vor, was die Zukunft für ihn bereithält.“

„Es ist ein echtes Privileg, das mitzuerleben, aber ich werde mein Bestes geben, um ihn im restlichen Jahresverlauf noch abzufangen.“

Antonelli selbst war völlig aus dem Häuschen.

„Es war ein unglaubliches Wochenende und ein unglaubliches Rennen.“

Der letzte Italiener, der in Monaco triumphierte, war Jarno Trulli im Jahr 2004. Antonelli war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren. Den dritten Platz belegte der Red Bull von Isack Hadjar, gegen den die Stewards zunächst wegen eines vermeintlichen Vergehens unter roter Flagge ermittelten, ihn letztlich aber freisprachen.

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Pierre Gasly glaubte zunächst, er sei Dritter geworden. Der Alpine-Pilot feierte sein Podium bereits auf der Auslaufrunde.

Sein Ingenieur hatte ihn über Funk gewarnt, vorsichtig zu sein und mit den Feierlichkeiten zu warten, da eine mögliche Zeitstrafe wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse im Raum stand – doch Gasly hatte diese Nachricht nicht registriert.

Nach zwei Zeitstrafen von jeweils fünf Sekunden fiel er aus den Podestplätzen heraus. Alpine legte Protest ein, Gasly reagierte wütend.

„Zehn Jahre lang arbeite ich hart für so einen Moment. Das kann man uns nicht auf so eine unfaire Art und Weise wegnehmen.“

Wütender Gasly fühlt sich bestohlen

Oscar Piastri beendete das Rennen als Vierter, nachdem er im Chaos drei Positionen gegenüber seinem siebten Startplatz gutmachen konnte.

Der Australier hoffte kurzzeitig sogar auf das Podium, als gegen Gasly ermittelt wurde und Russell seine Drive-Through-Penalty absitzen musste, blieb aber letztlich Vierter, da Hadjar straffrei ausging. Dennoch zieht Piastri ein positives Fazit.

„In Monaco drei Plätze gutzumachen, ist immer ein guter Tag. Wir haben die Chancen, die sich boten, clever genutzt.“

Lando Norris schied mit einem Problem an der Power Unit aus. Max Verstappen war aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen, blieb aber bereits nach einer Runde mit einem technischen Defekt liegen.

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