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Drama um Max Verstappen: „Ich konnte meinen Augen nicht trauen“

Drama um Max Verstappen: „Ich konnte meinen Augen nicht trauen“
MEXICO CITY, MEXICO - OCTOBER 31: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on in the Paddock prior to final practice ahead of the F1 Grand Prix of Mexico at Autodromo Hermanos Rodriguez on October 31, 2026 in Mexico City, Mexico. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202610310631 // Usage for editorial use only //

Nach dem Mexiko-GP: Max Verstappen bezieht Stellung zu den Vorfällen am Sonntag

Zwei Sektoren lang hatte Max Verstappen am Samstag in Mexiko-Stadt alles in der eigenen Hand.

Sein letzter Versuch im Q3 lag unter der Zeit, die Lewis Hamilton zu diesem Zeitpunkt an die Spitze der Zeitenliste gesetzt hatte, und bei Red Bull rechnete man bereits vorsichtig mit einem Platz in der ersten Startreihe. Ein paar hundert Meter später war davon nichts mehr übrig.

Was im Stadionabschnitt des Autódromo Hermanos Rodríguez geschah, wurmte den Limburger nach dem Aussteigen sichtlich.

Laut Verstappen lag die Ursache weder bei ihm selbst noch an seinem Auto, sondern bei zwei Kollegen, die im falschen Moment auf dem falschen Stück Asphalt unterwegs waren.

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Zwei Autos im Weg im Foro Sol

In Richtung Kurve 12 lief Verstappen auf Isack Hadjar und Lando Norris auf, die beide langsam fuhren und sich nicht auf einer schnellen Runde befanden.

Die verwirbelte Luft hinter ihren Autos kostete den Red Bull sofort Grip und damit die ersten Zehntelsekunden.

Norris hatte kurz zuvor selbst einen Bremsfehler gemacht und war auf die rechte Seite der Strecke ausgewichen.

Genau diese Position brachte Verstappen aus dem Rhythmus. Er musste die enge Linkskurve im Foro Sol in einem anderen Winkel anfahren, wobei ihm die Räder blockierten – eine schnelle Zeit war damit hinfällig.

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https://x.com/F1/status/2116686658758406337

Reaktion Verstappen

„Ich kam in Kurve 12 an und bekam dort Dirty Air ab, weil sie so langsam fuhren. Da habe ich also schon etwas Zeit verloren, aber die Runde war gut. Insgesamt fand ich das Qualifying sehr stark“, so Verstappen.

„Ich konnte meinen Augen nicht trauen, als ich ihn sah. Ich sah das Auto auf der rechten Seite. Dann verlierst du deinen Bremspunkt als Referenz und musst in einem leicht anderen Winkel zum Anbremspunkt fahren. In so einer engen Kurve kannst du dir das nicht erlauben“, fuhr der viermalige Weltmeister fort.

„In diesem Moment blockierten die Räder. Wir waren definitiv im Kampf um die Pole dabei, und das ist für mich natürlich das Wichtigste. Ich war das ganze Wochenende eigentlich nicht wirklich glücklich mit dem Auto, aber im Qualifying haben wir es echt verbessert, und das ist für mich der entscheidende Punkt“, sagte Verstappen.

Hamilton ist der Nutzniesser

Hamilton profitierte optimal und sicherte sich seine erste Pole Position im Dienst von Ferrari. George Russell stellte seinen Mercedes auf den zweiten Platz, Charles Leclerc wurde Dritter.

Verstappen musste mit der vierten Zeit vorliebnehmen, was in Anbetracht des schwierigen Verlaufs der Freien Trainings immer noch einen deutlichen Schritt nach vorne bedeutete.

Grid-Strafe nach Kollision mit Lawson

Dennoch wird Verstappen das Rennen am Sonntag nicht von diesem vierten Platz aus in Angriff nehmen. Er muss nämlich aufgrund eines Vorfalls vom Freitag eine Position abgeben.

Im zweiten Freien Training versuchte er in Kurve 12 an Liam Lawson vorbeizugehen, was in einer Kollision endete.

Die Stewards belegten beide Fahrer mit einer Startplatzstrafe von einem Platz. Verstappen sprach nach dem Training von „nicht besonders cleverem Verhalten“ des Neuseeländers, der sich später entschuldigte.

https://x.com/F1/status/2116327042492879061

Mit einem Lächeln rechnete Verstappen vor, was ihn der Verkehr letztlich gekostet hatte. „Dann hätte ich wohl als Zweiter starten müssen“, sagte er bei Viaplay. „Ich kann es jetzt nicht mehr ändern, aber es ist notiert“, fügte er hinzu.

Lawson hatte noch mehr Pech. Er fuhr im Q3 die achtbeste Zeit, wurde aber nach der Session aus der Wertung gestrichen. Sein Racing Bulls erfüllte kurz nach dem Überqueren der Ziellinie seiner schnellsten Runde im Q2 nicht die Mindestleistung, die die MGU-K liefern muss.

Das Team meldete das Vergehen selbst und gab an, dass daraus kein Vorteil entstanden sei, doch Lawson startet nun ganz von hinten.

Durch die Strafe von Verstappen rückt WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli auf den vierten Startplatz vor, womit der Italiener direkt vor dem Red Bull steht.

Verstappen liess nach dem Qualifying durchblicken, dass er trotz des langen Wegs bis zur ersten Kurve lieber weiter vorne gestanden hätte. Wer in Mexiko im Paket fahren muss, läuft nämlich Gefahr, dass das Auto in der dünnen Höhenluft überhitzt.

Das Rennen über 71 Runden beginnt am Sonntag um 21.00 Uhr deutscher Zeit.

Lesen Sie hier die vollständige Startaufstellung für den Mexiko GP.

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