Formel 1

Diese fünf Fahrer haben nach dem Japan-GP die meisten FIA-Strafpunkte auf dem Konto

Diese fünf Fahrer haben nach dem Japan-GP die meisten FIA-Strafpunkte auf dem Konto
LAS VEGAS, NEVADA - NOVEMBER 19: Oliver Bearman of Great Britain and Haas F1 arrives in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of Las Vegas at Las Vegas Strip Circuit on November 19, 2025 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Clive Mason/Getty Images)

Ollie Bearman zieht beim Japan-GP aus anderen Gründen die Blicke auf sich – doch dem Youngster droht weiterhin eine Rennsperre

Der Haas-Pilot hat bereits zehn Strafpunkte auf seiner Superlizenz angesammelt und verfügt damit nur noch über einen Puffer von zwei Punkten, bevor ihm eine automatische Rennsperre droht. Damit ist er in Sachen Fahrverhalten derzeit der unangefochtene „Sünder“ im Feld.

Das Strafpunktsystem wurde von der FIA eingeführt, da es Anfang der 2010er-Jahre vermehrt zu Zwischenfällen in der Startphase und Kollisionen auf der Strecke gekommen war. Damals fehlte ein effektives Kontrollinstrument, um dem sinkenden Standard der Fahrweise entgegenzuwirken.

Seitdem werden Strafpunkte für verschiedene Vergehen vergeben – vom Abdrängen eines Konkurrenten von der Strecke bis hin zum Verursachen einer Kollision.

Die Punkte verbleiben für zwölf Monate auf der Lizenz. Wer innerhalb dieses Zeitraums zwölf Punkte sammelt, erhält eine Sperre für ein Rennen. Im Jahr 2024 war Kevin Magnussen der erste Fahrer, den dieses Schicksal ereilte.

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Wer binnen eines Jahres 12 Punkte sammelt, wird für ein Rennen gesperrt

Oliver Bearman sammelte seine zehn Punkte durch eine Reihe von Vorfällen im Laufe der vergangenen Saison.

So erhielt der Brite zwei Punkte für das Verursachen einer Kollision mit Carlos Sainz beim Großen Preis von Italien 2025 sowie zwei Punkte für ein Vergehen unter Roter Flagge in der Boxengasse von Monaco.

Vier Punkte gab es für ein ähnliches Vergehen beim GP von Großbritannien und jeweils einen Punkt für einen Verstoß gegen die Fahrtrichtung in Abu Dhabi sowie eine Kollision mit Liam Lawson während des Sprintrennens in Brasilien.

Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen Liam Lawson und Lance Stroll mit jeweils sechs Punkten. Lawson sammelte seine Zähler bei fünf verschiedenen Zwischenfällen, darunter zwei Kollisionen beim GP von Bahrain, die jedoch bereits im April verfallen.

Stroll steht mit Vergehen in Monaco, Kanada, beim USA-Sprint und in Abu Dhabi ähnlich da. Kimi Antonelli folgt mit fünf Punkten. Der junge Mercedes-Pilot geriet durch eine Kollision mit Charles Leclerc in Zandvoort und zuvor mit Max Verstappen in Österreich in den Fokus der Kommissare.

Carlos Sainz komplettiert die Liste mit vier Punkten, nachdem er erfolgreich einen Antrag auf Neubeurteilung (Right of Review) gestellt hatte und ihm ursprünglich verhängte Punkte wieder gestrichen wurden.

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