Formel 1

Defekt bei George Russell entdeckt

Defekt bei George Russell entdeckt
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 20: George Russell of Great Britain and Mercedes AMG Petronas F1 Team looks on in the Drivers Press Conference during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 20, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Anni Graf - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Zu Saisonbeginn galt George Russell als unangefochtener Favorit – nach drei Rennen meldet nun auch Andrea Kimi Antonelli Ansprüche an.

George Russell hat nach dem Großen Preis von Japan seinem Frust freien Lauf gelassen. Sämtliche technischen Probleme bei Mercedes scheinen sich bisher auf seine Seite der Garage zu konzentrieren, was ihn wertvolle Punkte in der Weltmeisterschaft kostet.

Dabei hatte der Brite in Suzuka eine hervorragende Ausgangsposition. Während Teamkollege Kimi Antonelli am Start mit massiv durchdrehenden Rädern kämpfte und auf den sechsten Platz zurückfiel, profitierte Russell und schob sich direkt nach vorne. Angesichts der Race-Pace von Mercedes schien der Sieg in greifbarer Nähe.

Dieses Szenario zerschlug sich jedoch durch eine unglückliche Verkettung von Umständen. Russell fuhr lange Zeit hinter Oscar Piastri, der in der Anfangsphase genug Speed hatte, um die Führung zu behaupten.

Nachdem der McLaren-Pilot zum Reifenwechsel hereinkam, übernahm Russell die Spitze. Doch sein eigener Boxenstopp fiel exakt mit der Safety-Car-Phase zusammen, die nach dem schweren Crash von Oliver Bearman ausgelöst wurde.

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Beim Restart hatte Russell eine leere Batterie

Antonelli hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gestoppt und profitierte von der Neutralisierung durch einen „billigen“ Reifenwechsel. Als er die Boxengasse verließ, lag er wieder in Führung.

Russell nahm das Rennen als Dritter wieder auf, hatte beim Restart jedoch eine leere Batterie und fiel hinter Lewis Hamilton zurück. In der Folge verlor er auch noch eine Position an Charles Leclerc aufgrund eines Softwareproblems, das Teamchef Toto Wolff im Nachgang erklärte.

„Es war ein Bug im elektrischen System der Software.“

„Wir dachten, wir verschaffen ihm einen Vorteil, indem wir Energie freigeben, aber was es bewirkte, war ein extremer ‚Clip‘, durch den das Auto verzögerte.“

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„Und so verlor er völlig unerwartet die Position an Leclerc. Wir haben uns bei Georges Rennen nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, so Wolff.

Trackside Engineering Director Andrew Shovlin ergänzte später:

„Ein Fehler im Softwarecode, der durch das gleichzeitige Drücken eines Knopfes und einen Schaltvorgang ausgelöst wurde, versetzte die Power Unit in den Deep Clipping Modus.“

„Die Batterie musste geladen werden, wodurch Charles überholen konnte. Er kämpfte sich zwar noch auf P4 zurück, aber es war ein frustrierender Nachmittag für George“, erklärte Shovlin.

Russell selbst zog nach dem Rennen ein klares Fazit:

„Im Moment jagt ein Problem das nächste.“

„Es kann für einen laufen oder gegen einen, und jedes Problem, das wir bisher hatten, tritt auf meiner Seite der Garage auf.“

„Manchmal haben Leute Probleme in den Freien Trainings.“

„Wir hatten in den Trainings keinerlei Schwierigkeiten, aber dafür hatte ich Probleme im Qualifying.“

„Man braucht mit den neuen Autos auch etwas Glück. Aber es ist erst das dritte von 22 Rennen und ich mache mir keine Sorgen.“

„Das Jahr ist lang und ich weiß, dass ich die Fähigkeiten habe, zurückzukommen. Ich werde mich damit nicht lange aufhalten“, so Russell.

Da Antonelli nun die Meisterschaft anführt, ist der Abstand zwischen den beiden Mercedes-Piloten vorerst gering, aber aussagekräftig. Russell hat die Pace, doch die Punkte gehen bislang auf das Konto seines Teamkollegen.

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