Formel 1

Christian Horner vor Rückkehr: F1-Teamchef bietet für 24-Prozent-Anteil an Rennstall

Christian Horner vor Rückkehr: F1-Teamchef bietet für 24-Prozent-Anteil an Rennstall
ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - DECEMBER 07: Oracle Red Bull Racing Team Principal Christian Horner and Michael McIntyre pose for a photo in the Paddock prior to qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Abu Dhabi at Yas Marina Circuit on December 07, 2024 in Abu Dhabi, United Arab Emirates. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202412070169 // Usage for editorial use only //

Christian Horner führt Gespräche über Alpine-Einstieg – Briatore reagiert zurückhaltend

Christian Horner befindet sich in Gesprächen über den Kauf eines Anteils von 24 Prozent am Alpine F1-Team. Dies bestätigte Flavio Briatore, Berater von Alpine.

Diese Anteile befinden sich derzeit im Besitz der Investmentfirma Otro Capital, die 2023 für umgerechnet rund 201 Millionen Euro eingestiegen war. Inzwischen wird dieselbe Beteiligung auf etwa 700 Millionen Euro taxiert.

Das Interesse Horners an Alpine folgt auf seine Entlassung bei Red Bull im vergangenen Jahr. Vorausgegangen waren interne Konflikte sowie enttäuschende sportliche Resultate.

Horner leitete Red Bull über zwei Jahrzehnte hinweg und gewann unter seiner Führung acht Fahrer-Weltmeisterschaften sowie sechs Konstrukteurstitel.

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Rückkehr in die F1 rückt näher

Obwohl sein Vertrag ursprünglich bis 2030 lief, beendete er diesen vorzeitig gegen eine geringere Abfindung. Im Gegenzug darf er bereits ab April 2026 wieder in der Formel 1 aktiv werden.

Die Gespräche zwischen Horner und Otro Capital sollen sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden.

Flavio Briatore betont jedoch, dass Horner bislang nicht mit Alpine direkt verhandelt.

„Ich kenne Christian seit Jahren und spreche sowieso mit ihm, aber das hier hat nichts mit mir zu tun. Zuerst muss er Otro auskaufen, danach muss Renault zustimmen, und dann werden wir sehen, was passiert“, erklärte Briatore gegenüber The Race. „Es gibt keine direkte Verbindung zu mir, da er mit Otro verhandelt, nicht mit uns.“

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Briatore schließt Horner als künftigen Teil des Teams nicht aus, fügt jedoch eine Einschränkung hinzu: „Ich denke, jeder kann ein Gewinn für das Team sein, je nachdem, welche Rolle man dieser Person gibt. Kein Problem.“

Renault (Eigentümer der verbleibenden Anteile an Alpine) hat sich beim Verkauf an Otro im Jahr 2023 nämlich ein Vetorecht gesichert.

Der französische Automobilhersteller kann jedes Gebot auf das 24-Prozent-Paket ablehnen oder selbst mitgehen. Damit liegt die endgültige Entscheidung über eine Rückkehr Horners in ihren Händen.

Um das nötige Kapital aufzubringen, hat Horner zudem Kontakt zu Investoren aus den USA und dem Nahen Osten aufgenommen.

Sein Ziel ist es, nicht nur die Rolle des Teamchefs zu bekleiden, sondern als Miteigentümer bei einem Team einzusteigen – vorzugsweise bei Alpine.

Laut mehreren Quellen ist dies sein bevorzugter Weg für eine Rückkehr ins Paddock.

Zudem soll Horner in Erwägung ziehen, Personal von Red Bull zu seinem neuen Team mitzunehmen. Innerhalb von Red Bull gibt es nach wie vor eine Gruppe loyaler Mitarbeiter, die gerne wieder mit ihm zusammenarbeiten würden.

Alpine hofft derweil, dass das neue Reglement für 2026 sowie der Wechsel auf Mercedes-Motoren dem Team einen Sprung nach vorne ermöglichen. Horners Erfahrung und sein Netzwerk könnten dabei von großem Wert sein, sofern er eine passende Funktion übernimmt.

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