Formel 1 Cadillac voll im Zeitplan: Fast alle Kinderkrankheiten sind ausgemerzt LAS VEGAS, NEVADA - NOVEMBER 19: Graeme Lowdon, Team Principal of Cadillac Formula 1 Team walks in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of Las Vegas at Las Vegas Strip Circuit on November 19, 2025 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images) Von A. Schenk 5. Februar 2026 Cadillac F1-News Formel 1 Valtteri Bottas Cadillac nimmt entscheidende Hürde vor der australischen Feuertaufe Bei den meisten Teams würden sämtliche Alarmsirenen schrillen, wenn man nach fünf Tagen Wintertests als Schlusslicht dasteht. Für den neuesten Formel 1-Rennstall Cadillac bedeutet es vor allem, dass der wichtigste erste Schritt getan ist. Cadillac hatte bei den Testtagen in Barcelona nur ein Hauptziel: Das Auto musste rechtzeitig fertig sein und aus eigener Kraft Kilometer abspulen. Das gelang. Der Wagen wurde im Dezember zum ersten Mal gezündet und gab sein Streckendebüt bei einem Filmtag in Silverstone am 16. Januar. Obwohl dort nur wenige Runden gedreht wurden, bedeutete es, dass das Team bereit für den ernsthaften Test in Spanien war. Teamchef Graeme Lowdon betonte dies am ersten Tag erneut. „Das Wichtigste für uns ist das Ausmerzen von Kinderkrankheiten.“ Und davon gab es reichlich. Cadillac absolvierte an drei Tagen lediglich 164 Runden. Das ist weniger als ein Drittel dessen, was Mercedes abspulen konnte. Dennoch entsprach dies den Erwartungen, und das Team hofft, in Bahrain größere Schritte machen zu können. Lies auch: Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Speed überraschend ermutigend Trotz der eingeschränkten Zuverlässigkeit enttäuschte die Pace nicht. Valtteri Bottas markierte die schnellste Zeit des Teams mit 4,572 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Lewis Hamilton. Obwohl dies noch kein repräsentativer Benchmark ist, bedeutet es, dass Cadillac innerhalb der 107-Prozent-Regel bleibt jene Norm, die darüber entscheidet, ob ein Team sich für das Rennen qualifizieren darf. In Zahlen ausgedrückt war Bottas etwa 6 Prozent langsamer, lag damit aber deutlich innerhalb der Toleranz. Damit scheint das Team zumindest schnell genug zu sein, um in der Startaufstellung zu stehen. Ein erster kleiner Sieg für einen komplett neuen Rennstall. „Das Wichtigste ist, dass ich stolz auf jeden bin, der so hart gearbeitet hat, damit wir hier mit einem fahrbereiten Auto stehen“, so Bottas. „Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Wir müssen viele Probleme lösen und stehen vor einem steilen Berg, aber Schritt für Schritt kommen wir voran.“ Der Aufbau eines neuen Teams in einem Sport, der immer technischer und komplexer wird, ist eine Mammutaufgabe. Alles musste von Null auf aufgebaut werden. Die Basis in Silverstone und der Hauptsitz in Indiana sind noch nicht voll einsatzfähig. Lowdon warnt daher vor unrealistischen Erwartungen. „Dies ist die Königsklasse des Motorsports. Man kann nicht einfach dazukommen und sofort abliefern.“ „Wir haben zusammen mehr als 2.500 Jahre F1-Erfahrung, aber erst 11 Monate Erfahrung in der Zusammenarbeit als Team. Das braucht Zeit.“ Dennoch sieht Lowdon, dass das Fundament steht: ein starkes Teamgefühl, gemeinsamer Einsatz und stetige Fortschritte. In Bahrain verschiebt sich der Fokus auf die Performance und den Speed, doch die Zuverlässigkeit bleibt entscheidend. „In Barcelona ging es vor allem um den Shakedown und die Zuverlässigkeit“, erklärte Lowdon. „In Bahrain gehen wir auf Performance. Dann wollen wir sehen, wie schnell wir wirklich sein können.“ Lies auch: Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Lies auch: 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Max Verstappen äußert sich zu emotionalem Abschied Formel 1 Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Formel 1 32 Bergsteiger ignorieren Warnungen am Mont Blanc und fordern anschließend kostenlosen Rettungsflug Formel 1 Letztes F1-Rennen in Zandvoort: Das kostet ein Ticket, um Verstappen noch einmal glänzen zu sehen Formel 1 „Lewis Hamilton wollte mehrfach zu Red Bull wechseln“ Formel 1 Überlebenskampf: F1-Team braucht Christian Horner dringender denn je
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