Formel 1 Abschied in der Formel 1: Willem-Alexander, Máxima und Alexia stehen Prinz Bernhard bei Von A. Schenk 15. August 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis der Niederlande Max Verstappen Prinz Bernhard Königshaus bereitet sich auf emotionalen Abschied in Zandvoort vor Das letzte F1-Rennen in Zandvoort erhält eine königliche Note, wobei vor allem die Zusammensetzung der Gesellschaft auffällt. Während sich zehntausende Fans auf das vorerst allerletzte niederländische Grand-Prix-Wochenende vorbereiten, reist auch die königliche Familie an den Küstenkurs. Der staatliche Informationsdienst gab am Donnerstag bekannt, dass König Willem-Alexander und Königin Máxima zusammen mit Prinzessin Alexia beim Dutch Grand Prix anwesend sein werden. Damit erhält der Abschied der Formel 1 aus den Niederlanden eine prominente königliche Begleitung, auch wenn dieses Mal ein Großteil der Familie fehlt. Im vergangenen Jahr war die königliche Abordnung nämlich deutlich größer. Damals kamen Willem-Alexander und Máxima zusammen mit ihren drei Töchtern nach Zandvoort. Kronprinzessin Amalia, Prinzessin Alexia und Prinzessin Ariane waren allesamt vor Ort und sahen von der Tribüne aus zu, wie die Formel 1 erneut für eine gewaltige Oranje-Atmosphäre sorgte. In diesem Jahr ist Alexia die einzige Tochter, die ihre Eltern begleitet. Die 21-jährige Prinzessin hat in den vergangenen Jahren auffallend großes Interesse an der Königsklasse des Motorsports gezeigt. Das zeigte sich bereits während der Edition 2024, als sie ebenfalls als einzige der drei Schwestern mit Willem-Alexander und Máxima zum Grand Prix kam. Lies auch: Max Verstappen meldet sich nach Horror-Crash erstmals zu Wort und richtet Botschaft an seine Fans Besonderer Abschied für Prinz Bernhard Die Anwesenheit der königlichen Familie hat zudem eine zusätzliche Bedeutung für Prinz Bernhard von Oranje-Nassau. Der Cousin von Willem-Alexander ist Miteigentümer des Circuit Zandvoort und spielte eine entscheidende Rolle bei der Rückkehr der Formel 1 in die Niederlande. Nach einer Abwesenheit von 36 Jahren kehrte die Formel 1 im Jahr 2021 nach Zandvoort zurück. Der Große Preis der Niederlande entwickelte sich in der Folge zum vielleicht stimmungsvollsten Event im Kalender, nicht zuletzt dank des enormen Interesses der niederländischen Fans und der Erfolge von Max Verstappen. Nach dieser Ausgabe findet dies vorerst ein Ende. Der Vertrag zwischen Zandvoort und der Formel 1 läuft aus, wodurch das Rennen nach sechs Austragungen erneut aus dem Kalender verschwindet. Für Prinz Bernhard bedeutet das Wochenende damit das Ende eines Projekts, für das er sich jahrelang eingesetzt hat. Artikel geht weiter unter dem Bild. Das letzte Rennen wird dadurch nicht nur ein sportlicher Abschied, sondern auch ein symbolischer Moment für alle Beteiligten, die an der Rückkehr der Formel 1 in die Niederlande mitgewirkt haben. Und wenn der Sieger schließlich feststeht, wartet auf Willem-Alexander noch eine offizielle Aufgabe. Nach der Zieldurchfahrt wird der König nämlich persönlich die Trophäe an den Fahrer überreichen, der als Erster die Ziellinie überquert. Cousin des Königs Der Besuch hat zudem eine nette familiäre Komponente. Prinz Bernhard von Oranje-Nassau gilt als der Mann, der die F1 nach 36-jähriger Abwesenheit zurück in die Niederlande holte. Der Cousin des Königs übernahm die Strecke im Jahr 2016 und sah seinen Traum 2021 Wirklichkeit werden, als der Grand Prix der Niederlande in den Kalender zurückkehrte. Seitdem entwickelte sich das Event zu einem orange gefärbten Volksfest, das international viel Lob für Atmosphäre und Organisation erntete. Ausgerechnet im Vorfeld des Finalrennens gab der Prinz im letzten Monat alle seine geschäftlichen Beteiligungen ab. Sein Anteil an der Rennstrecke ging dabei an seine Geschäftspartner Menno de Jong und Coen Groeneveld über. „Die Mission ist erfüllt. Wir haben die Formel 1 zurück in die Niederlande geholt und Zandvoort stand sechs Ausgaben lang auf der Weltbühne. Schöner wird es nicht, und genau dann muss man die Entscheidung wagen. Ich übertrage meine Anteile an die Partner, mit denen ich dies aufgebaut habe“, so Prinz Bernhard. Der Unternehmer bleibt nach eigenen Angaben zwar im Motorsport aktiv, richtet sein Augenmerk künftig jedoch auf den Technologiesektor. „Das ist genau die Phase, in der ich am liebsten aktiv bin: neue Ideen entwickeln, Unternehmen aufbauen und zusammen mit anderen Unternehmern etwas erschaffen, das es so noch nicht gibt“, hieß es in der Erklärung des Prinzen. Ganz still wird es in den Dünen übrigens nicht, denn ab dem nächsten Jahr kommt die elektrische Formel E mit zwei Rennen im Juni nach Zandvoort. Alle königlichen Blicke werden am 23. August auf Max Verstappen gerichtet sein. Der Limburger gewann sein Heimrennen bereits drei Mal und erlebt derzeit eine schwierige Saison, in der er als Sechster der WM-Wertung in die Sommerpause ging. Diese Platzierung aktivierte zudem eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bei Red Bull, der offiziell noch bis einschließlich 2028 läuft. Sein Manager Raymond Vermeulen dämpft die Gerüchte über einen Abschied. „Wir haben einen Vertrag bis 2028. Natürlich gibt es Ausstiegsklauseln, die gab es schon immer. Aber wir haben noch nie eine genutzt. Im Gegenteil. Wir waren immer loyal und werden das auch bleiben“, so Vermeulen. Ein Sieg vor den Augen des Königs würde dem Abschied von Zandvoort in jedem Fall einen goldenen Glanz verleihen. 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