Formel 1 Red Bull überführt: „Sie haben die Leistung gedrosselt“ Max Verstappen and Isack Hadjar pose for a portrait wearing the Oracle Red Bull Racing Race suits for the 2026 season, in Detroit, Michigan, USA on January 9, 2026. // Khalil Musa / Red Bull Content Pool // SI202601130680 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 23. Februar 2026 F1-News Formel 1 Isack Hadjar James Vowles Max Verstappen Red Bull Red Bull im Visier: Formel-1-Paddock vermutet absichtliches Drosseln der Motorleistung bei Bahrain-Tests Laut Williams-Teamchef James Vowles spielt das Team aus Milton Keynes ein Spielchen, um den wahren Topspeed des neuen Antriebsstrangs zu verschleiern. Während der Testtage und des vorangegangenen Shakedowns in Barcelona hinterließ Red Bull einen starken Eindruck. Das war bemerkenswert, da das Team im Vorfeld betont hatte, dass die neue Power Unit, die in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt wird, vor allem ein Langzeitprojekt sei. Man hatte bereits mit schwächeren Ergebnissen zu Beginn gerechnet. Dennoch schien das Auto in Bahrain auf Anhieb konkurrenzfähig genug zu sein, um Max Verstappen und Isack Hadjar in den Kampf um die Punkte zu bringen. Lies auch: Brundle überrascht F1-Fans und verrät seinen Titelfavoriten Taktische Spielchen Trotz dieses starken Eindrucks gibt sich Red Bull nach außen hin weiterhin zurückhaltend. Das Team behauptet, dass Mercedes, Ferrari und McLaren vorerst schneller seien. James Vowles setzt dahinter ein Fragezeichen. „Es werden Spielchen gespielt“, sagte er gegenüber F1TV. Damit spielt er auf das mögliche Kaschieren der Performance während der Testwochen an. „Red Bull sah wirklich gut aus, bis wir über ihre Power Unit sprachen. Danach haben sie die Leistung deutlich zurückgefahren“, so Vowles. Seiner Meinung nach können die unterschiedlichen Motorenmappings und Spritmengen das Bild verzerren. „Was ich damit sagen will: Selbst innerhalb des Paddlocks ist es derzeit schwer zu sagen, je nachdem, welche Spielchen die Leute mit der Power Unit und dem Kraftstoff spielen.“ Der Brite erwartet zudem größere Leistungsschwankungen je nach Strecke, sobald die Saison beginnt. „Zusätzlich würde ich hinzufügen, dass wir mehr denn je Schwankungen von Rennstrecke zu Rennstrecke sehen werden, basierend darauf, welche Charakteristiken die Power Unit und das Auto haben, für die sich die Teams entschieden haben.“ „Selbst wenn Ferrari also heute hier ein Rennen gewinnen könnte, bedeutet das nicht, dass sie das in Melbourne auch tun werden.“ Neben Red Bull fand Vowles lobende Worte für Ferrari. „Ferrari hat einen wirklich guten Job gemacht. Sie bringen großartige Innovationen, machen Fortschritte und ich denke, sie sind in ihrer jetzigen Form absolut konkurrenzfähig.“ Ferrari sorgte während der Testtage unter anderem mit einem auffälligen, umkehrbaren Heckflügel für Aufsehen. Auch Mercedes hat laut Vowles Eindruck hinterlassen. „Allein schon bei Mercedes, weil sie sofort stark aus den Startlöchern gekommen sind und an allen Tagen eine gute Figur gemacht haben. Man darf sie auf keinen Fall abschreiben.“ Lies auch: Das F1-Auto, das unmittelbar vor dem Rennen für illegal erklärt wurde Lies auch: Trick mit dem Reifendruck: F1-Teams nutzen Grauzone – Pirelli warnt vor den Folgen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Brundle überrascht F1-Fans und verrät seinen Titelfavoriten Formel 1 Das F1-Auto, das unmittelbar vor dem Rennen für illegal erklärt wurde Formel 1 Trick mit dem Reifendruck: F1-Teams nutzen Grauzone – Pirelli warnt vor den Folgen Formel 1 Ferrari präsentiert genialen Technik-Kniff: Revolutionäre Neuerung am F1-Boliden enthüllt Formel 1 Hiobsbotschaft für Max Verstappen Formel 1 F1 im Chaos: Raketenangriffe überschatten Saisonauftakt in Australien