Formel 1

Ärger für Pilot nach Funkspruch-Eklat

Ärger für Pilot nach Funkspruch-Eklat
BAHRAIN, BAHRAIN - MARCH 02: Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB20 and Charles Leclerc of Monaco driving the (16) Ferrari SF-24 prepare to leave the grid for the formation lap prior to the F1 Grand Prix of Bahrain at Bahrain International Circuit on March 02, 2024 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202403020334 // Usage for editorial use only //

Funk-Eklat: Ex-Red Bull-Junior Pepe Martí sorgt mit unangemessener Bemerkung für Aufsehen

Der 20-jährige Spanier, der aktuell für das Team Cupra Kiro in der Formel E startet und in dieser Saison sein Debüt in der Elektro-Rennserie gab, verwendete nach einem Zwischenfall mit seinem Teamkollegen Dan Ticktum einen herabwürdigenden Begriff.

Martí lag in der Schlussphase des Rennens direkt hinter Ticktum, der auf P5 fuhr und seine Position hart verteidigte. Bei einem dieser Manöver kam es zu einer leichten Berührung zwischen den beiden, bei der Martí in die Mauer gedrückt wurde.

Obwohl er das Rennen ohne nennenswerte Schäden fortsetzen konnte, war sein Frust deutlich hörbar. Als sein Renningenieur ihn anwies, die Position zu halten, stimmte er zwar zu, vergriff sich aber am Funk verbal im Ton.

„Ich akzeptiere das nicht. Ich mag ein Rookie sein, aber ich bin nicht behindert. Und das ist ein Behinderten-Manöver, egal wie man es betrachtet“, so Martí.

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Angelegenheit kommt für Martí zu einem ungünstigen Zeitpunkt

Kurz darauf entschuldigte er sich noch über Funk und gab zu, dass er seinen Frust nicht auf diese Weise hätte äußern dürfen. Als die Aufnahme des Funkverkehrs in den sozialen Medien viral ging, erntete der Nachwuchsfahrer viel Kritik. Martí entschuldigte sich später auch öffentlich.

„Zunächst muss ich mich für die Wortwahl entschuldigen, die ich am Funk verwendet habe.“

„Es geschah in der Hitze des Gefechts, und ich habe meine Worte schlichtweg absolut falsch gewählt. Dafür entschuldige ich mich aufrichtig“, erklärte Martí.

Ein Sprecher von Cupra Kiro bezeichnete die Ausdrucksweise als „unangemessen“ und bestätigte, dass die Angelegenheit intern ernst genommen wurde. Martí hat seitdem offen eingeräumt, dass der Vorfall auf eine Fehlkommunikation zwischen ihm und dem Team zurückzuführen war.

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Die Situation kommt für Martí zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da er nach seinem Ausscheiden aus dem Red Bull Kader im Jahr 2025 einen Neuanfang in der Formel E anstrebt.

Während seine ehemaligen Teamkollegen Isack Hadjar und Arvid Lindblad den Aufstieg in Richtung Formel 1 schafften, erhielt Martí keine Chance auf einen Test oder ein Cockpit. Trotz starker Leistungen in der Formel 2 blieb der Durchbruch aus, und Red Bull ließ ihn schließlich ziehen.

Sein Wechsel in die Formel E schien zunächst ein vielversprechender Neustart zu sein; sein sechster Platz im zweiten Rennen des Wochenendes in Jeddah ist bislang sein bestes Ergebnis.

Dennoch wirft diese Kontroverse einen Schatten auf seine Anfangszeit in der Elektro-Serie. In einer Ära, in der Inklusivität und professionelles Auftreten im Motorsport immer wichtiger werden, kann eine solche Wortwahl erhebliche Folgen für den Ruf eines Fahrers haben.

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