Formel 1

Zandvoort als großer Profiteur? F1-Saisonstarts in Saudi-Arabien und Bahrain vor der Absage

Zandvoort als großer Profiteur? F1-Saisonstarts in Saudi-Arabien und Bahrain vor der Absage

FIA unmittelbar vor Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien – Suche nach Ersatzrennen läuft

Die Formule 1 wird nach dem Grand Prix von China bekanntgeben, dass der Grand Prix von Bahrain und das Rennen in Saudi-Arabien in dieser Saison nicht stattfinden werden. Das berichtet Soymotor.

Aufgrund der Spannungen im Nahen Osten bereitet der enge Terminkalender den Verantwortlichen derzeit Kopfzerbrechen.

Am vergangenen Wochenende in Melbourne musste die FIA bereits eingreifen. Sämtliche logistischen Vorbereitungen verzögerten sich aufgrund des Konflikts.

Die Sperrstunde wurde vorübergehend aufgehoben, sodass das Grand-Prix-Wochenende beim Saisonauftakt ansonsten ohne Beeinträchtigungen durch den Konflikt verlief.

Für den April stehen nun jedoch der Grand Prix von Bahrain und das Rennen in Jeddah auf dem Programm. Angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten sieht sich die Formule 1 laut Soymotor gezwungen, die Rennen abzusagen.

Offiziell hat die Formule 1 noch keine Informationen über den Verbleib der Rennen im Nahen Osten veröffentlicht. Zuvor ließ die FIA lediglich wissen, dass man die Situation genauestens beobachte.

Laut dem spanischsprachigen Medium wird eine entsprechende Reaktion nun nach dem Grand Prix von China am kommenden Wochenende erfolgen.

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In Sakhir hätte Ende März nicht getestet werden dürfen

Ursprünglich habe man wohl darüber nachgedacht, die beiden Läufe durch europäische Rennen zu ersetzen, doch aufgrund der engen Taktung des Rennkalenders sei dafür kein Spielraum vorhanden.

Für die Formule 2 und Formule 3 gestaltet sich die Situation deutlich komplizierter. In den Nachwuchsklassen hätte die Fracht nach den Rennen in Melbourne direkt nach Sakhir verschifft werden müssen.

In Sakhir sind vom 25. bis zum 27. März bereits Testfahrten angesetzt, von dort aus wäre der Grand Prix von Saudi-Arabien die nächste Station der Rahmenrennserien gewesen.

Der Plan sieht nun vor, eine Woche länger in Australien zu bleiben, um sicherzustellen, dass die gesamte Fracht an einem Ort versammelt ist. Zudem sollen die beiden Rennen im Nahen Osten gestrichen und auf eine europäische Strecke verlegt werden.

„Eine der am besten geeigneten Strecken hierfür ist Zandvoort, das in diesem Jahr nicht im Kalender der Support-Serien enthalten war.“

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