Formel 1

„Wir sind 50 Sekunden hinter der Nummer eins gelandet“

„Wir sind 50 Sekunden hinter der Nummer eins gelandet“
JEDDAH, SAUDI ARABIA - March 07, 2024: Andrea Stella, The Team Principle of the McLaren F1 team. Practice for the F1 round 02 2024.

GP Australien: McLaren nach Rennen in Melbourne mit mehr Fragen als Antworten

Das erste Rennwochenende der Formel 1 Saison 2026 verlief für das Team aus Woking äußerst mühsam.

Bereits in der Besichtigungsrunde ging bei Oscar Piastri alles schief, während Lando Norris im Rennen selbst nicht in der Lage war, das Tempo der Topteams mitzugehen. Laut Teamchef Andrea Stella liegt die Ursache vor allem bei der Nutzung der Power Unit sowie der allgemeinen Effizienz des Autos.

Die Probleme begannen bereits vor dem Start des Rennens in Melbourne. Oscar Piastri verlor in der Besichtigungsrunde die Kontrolle über seinen McLaren. Dadurch konnte der Australier seinen Heim-Grand-Prix letztlich gar nicht erst aufnehmen. Stella erklärte im Anschluss, was genau passiert war.

„Leider gab es bei Oscar ein Problem während der Besichtigungsrunde. Die Power Unit verhielt sich etwas unerwartet, was den Dreher verursachte.“

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McLaren-Pace deutlich hinter Mercedes

„Letztendlich beendeten wir das Rennen mit fünfzig Sekunden Rückstand auf den Führenden. Wir wissen, dass noch Performance brachliegt, vor allem in der Art und Weise, wie wir die Power Unit nutzen“.

Durch diesen Zwischenfall musste McLaren das Rennen mit nur einem Auto bestreiten. Lando Norris versuchte zwar noch Punkte einzufahren, doch das Tempo des Autos lag deutlich unter dem von Mercedes. Der Rückstand im Ziel verdeutlicht, wie groß die Lücke momentan ist.

Stella blickte nach dem Rennen auch auf den Vergleich mit Mercedes. Das Team dominierte das Auftaktrennen mit einem Sieg von George Russell und einem zweiten Platz für Kimi Antonelli. Laut Stella zeigt dies, dass McLaren noch viel Arbeit vor sich hat.

„Bei Mercedes ist es offensichtlich, dass sie bei der Nutzung der Power Unit einen besseren Job machen als wir.“

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„Zudem hängt Performance am Turbo, der ein wichtiges Element bei einem aerodynamisch recht schweren Modell ist. Die Ziele sind also klar.“

Mit dieser Analyse liefert Stella eine recht deutliche Diagnose des Problems. McLaren verliert Zeit durch die Art und Weise, wie die Energie des Motors genutzt wird.

Auch die Arbeitsweise des Turbos spielt eine Rolle für die Gesamteffizienz des Autos. Darüber hinaus bleibt die aerodynamische Balance ein wichtiger Schwerpunkt.

Der enttäuschende Sonntag in Melbourne brachte somit kaum sportlichen Erfolg. Gleichzeitig erhielt das Team jedoch ein klares Bild davon, wo die Schwachstellen liegen. Der Fokus liegt nun auf einem besseren Einsatz der Power Unit, einem effizienteren Turbo und einer stärkeren aerodynamischen Wirkung.

Die kommenden Rennen werden zeigen, wie schnell McLaren diese Probleme lösen kann. Die Ziele sind laut Stella klar definiert. Nun muss sich zeigen, wie schnell das Team diese Erkenntnisse in bessere Leistungen auf der Strecke umsetzen kann.

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