Formel 1

Wichtiger Schritt für McLaren: Oscar Piastri wechselt seinen Manager

Wichtiger Schritt für McLaren: Oscar Piastri wechselt seinen Manager

Oscar Piastri strukturiert Management auf Druck von McLaren um

Oscar Piastri hat im Hinblick auf die Formel-1-Saison 2026 hinter den Kulissen umfangreiche Änderungen in seinem persönlichen Betreuerstab vorgenommen.

Der junge McLaren-Pilot hat sich dazu entschieden, dass Mark Webber, der bislang eine zentrale Rolle in seiner Karriereplanung spielte, einen Schritt zurücktritt.

Webber wird sich fortan primär um kommerzielle und vertragliche Angelegenheiten kümmern, während Pedro Matos, ein Vertrauter aus Piastris Juniorenzeit, häufiger direkt an der Rennstrecke präsent sein wird.

Mehreren Quellen zufolge, darunter Ralf Schumacher und F1-Journalist Peter Hardenacke, soll McLaren selbst auf diese Änderung gedrängt haben.

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Druck durch McLaren nach verpasstem Titel

Innerhalb des Teams soll es in der vergangenen Saison zunehmende Reibereien zwischen der McLaren-Führung und Piastris Management gegeben haben. Dies betraf vor allem strategische Entscheidungen, die sich zum Nachteil des Australiers auswirkten, wobei die Stallregie in Monza als meistdiskutiertes Beispiel gilt.

Obwohl Piastri eine starke Saison absolvierte, verlor er die Weltmeisterschaft letztlich gegen seinen Teamkollegen Lando Norris. Dies führte zu Spannungen im Lager von Piastri, wobei sich laut Insidern das Verhältnis zwischen McLaren-CEO Zak Brown und Mark Webber deutlich abgekühlt haben soll.

Im Podcast Backstage Boxengasse erklärte Ralf Schumacher dazu:

„Rund um Piastri war viel los. Der Manager wechselte, Mark Webber rückte in den Hintergrund, und es gab ordentlichen Druck vom Team.“

„Was ich gehört habe, war es für McLaren sehr wichtig, dass ein neuer Manager kommt, um für mehr Ruhe zu sorgen.“

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Peter Hardenacke fügte hinzu:

„Die offizielle Erklärung lautet, dass Webber sich nun mehr im Hintergrund hält und sich vor allem auf Vertragsangelegenheiten konzentriert.“

„Jemand anderes, der Piastri bereits seit der F2 und F3 begleitet, wird ihn an der Strecke unterstützen.“

Neben der Management-Thematik stehen auch die Startprozeduren für 2026 im Fokus. Piastri äußerte Bedenken hinsichtlich der neuen Starttechnik, bei der das Risiko für Anti-Stall oder extremes Durchdrehen der Räder (Wheelspin) durch das Fehlen der MGU-H und das größere Turboloch gestiegen ist.

Piastri verglich dies sogar mit den Starts in der Formel 2:

„Man verliert nicht einfach nur ein paar Meter; wenn es schiefgeht, verliert man sechs oder sieben Positionen.“

Ralf Schumacher ließ jedoch wenig Raum für Ausreden:

„Das sind die besten Fahrer der Welt. In der Formel 3 ist die Startsituation vergleichbar: Vollgas und dann mit der Kupplung losfahren.“

„Ja, es wird weniger kontrolliert sein, aber es kommt nun einfach mehr auf den Fahrer an. Sie müssen das beherrschen. Punkt.“

Die Veränderungen in Piastris Umfeld und die Herausforderungen des neuen Reglements bilden zusammen eine interessante Ausgangslage für die Saison 2026. McLaren hofft, mit mehr Ruhe im Team und technischem Fortschritt den Titel zurückzuerobern.

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