Formel 1

Verstappen pflichtet Hamilton bei: Es ist viel zu kompliziert

Verstappen pflichtet Hamilton bei: Es ist viel zu kompliziert

Max Verstappen und Lewis Hamilton: Einigkeit im gemeinsamen Frust

Max Verstappen schließt sich der Kritik von Lewis Hamilton an den neuen Formel-1-Regeln für 2026 an. Laut beiden Piloten sind die Systeme derart komplex, dass sie den Fans nur schwer zu vermitteln sind.

An diesem Wochenende beginnt in Melbourne eine völlig neue Ära des Sports. Eine der gravierendsten Änderungen betrifft das DRS, das seit 2011 als Überholhilfe diente und nun durch eine aktive Aerodynamik ersetzt wurde.

Die Fahrer können nun auf bestimmten Streckenabschnitten einen „Straight-Line-Mode“ für geringeren Luftwiderstand aktivieren, während zusätzlich ein „Overtake-Mode“ zur Verfügung steht, sobald sie dicht hinter einem Konkurrenten fahren.

Darüber hinaus sind die Power Units der neuen Generation deutlich stärker von elektrischer Energie abhängig. Rund die Hälfte der Leistung wird nun aus der Batterie generiert, wodurch das Energiemanagement eine entscheidende Rolle spielt.

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Man braucht fast ein Universitätsstudium

Bereits während der Wintertests experimentierten die Piloten mit ungewöhnlichen Fahrtechniken, um zusätzliche Energie zurückzugewinnen und ihre Batterien aufzuladen.

Hamilton gab bereits zuvor zu, dass er Schwierigkeiten hatte, sämtliche Systeme vollumfänglich zu verstehen. Seiner Meinung nach ist das neue Konzept lächerlich komplex und man benötige fast ein Universitätsstudium, um alles zu durchschauen.

Verstappen teilt diese Bedenken. Er erklärte, dass es selbst für die Fahrer schwierig sei, alle Details zu begreifen, geschweige denn für die Fans, die die Rennen verfolgen. Laut ihm wird dies besonders auf Strecken mit langen Geraden wie in Baku deutlich, wo das Energiemanagement noch mehr an Bedeutung gewinnt.

Der Niederländer warnte zudem davor, dass der Sport aufpassen müsse, nicht von der Formel E, der vollelektrischen Rennserie, überholt zu werden. Da die Batteriekapazität massiv erhöht wurde, befürchtet er, dass die Performance der Autos in manchen Situationen näher an die der Formel E rücken könnte als gewünscht.

Trotz seiner Kritik bleibt Verstappen vorerst bei Red Bull. Er steht dort noch bis 2028 unter Vertrag, wenngleich seine Anmerkungen zur Ausrichtung des Sports Spekulationen über seine Zukunft befeuert haben.

Die kommenden Rennen werden erstmals zeigen, wie sich das neue Reglement tatsächlich auf der Strecke auswirkt und ob die Sorgen der Fahrer berechtigt sind.

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