Formel 1

Verstappen lässt Zukunfts-Bombe platzen: Weltmeister schießt scharf gegen die Formel 1

Verstappen lässt Zukunfts-Bombe platzen: Weltmeister schießt scharf gegen die Formel 1
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 07: Twentieth placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 07, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Peter Fox/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603070320 // Usage for editorial use only //

Nach schwerem Crash im Australien-Qualifying: Max Verstappen übt erneut scharfe Kritik am neuen Formel-1-Reglement

Der Limburger flog im Q1 auf dem Albert Park Circuit von der Strecke und schlug in die Mauer ein.

Kurz nach dem Ende der Session erklärte er den Zwischenfall und sprach zudem ausführlich über seinen Unmut mit der aktuellen Fahrzeuggeneration der F1. Laut Verstappen stimmt die Basis des neuen Reglements schlichtweg nicht.

Der Vorfall ereignete sich, als Verstappen seine erste schnelle Runde in Angriff nahm. Laut dem Red Bull Piloten blockierte das Heck des Autos beim Bremsen plötzlich.

Dadurch verlor er die Kontrolle und rutschte von der Strecke in Richtung der Leitplanken. „Ich bin einfach auf das Pedal gestiegen und die gesamte Hinterachse hat komplett blockiert“, sagte Verstappen.

„Besonders mit diesen Formel-1-Autos ist das sehr seltsam. Ich meine, so etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt“, ließ er protokollieren.

F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“

Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“

Details zum Crash von Verstappen

Später sprach Verstappen auch mit Sky Sports und nannte weitere Details zum Moment des Unfalls.

„Es ging schon vor dem Runterschalten schief. Ich trat auf das Pedal und schaltete schnell runter, aber er war bereits auf dem Höhepunkt des Bremsdrucks festgefahren. Etwas sehr Seltsames, das ist sicher“, so Max.

Nach dem Einschlag suchte Verstappen vorsorglich das Medical Center an der Strecke auf, um seine Handgelenke untersuchen zu lassen. Letztlich stellte sich heraus, dass er keine ernsthaften Verletzungen davongetragen hatte.

„Nichts gebrochen.“ Danach erklärte er, was beim Aufprall passierte. „Mit dem Lenkrad, als ich die Mauer traf… aber es ist nichts gebrochen“, sagte Verstappen.

Unterdessen sicherte sich George Russell die Pole Position, gefolgt von Teamkollege Kimi Antonelli direkt dahinter (lesen Sie hier das komplette Ergebnis).

Artikel wird unter dem X-Post fortgesetzt.

Der Vorsprung auf die Konkurrenz war beträchtlich. Verstappen gab an, dass er dieses Ergebnis nach den Wintertests bereits erwartet hatte. „Ich habe in Bahrain gesagt… ‚Lassen wir uns bis Melbourne Zeit und dann werdet ihr sehen, wie schnell sie sind‘. Für mich ist das also keine Überraschung“, so der Niederländer.

„Der Unterschied beträgt acht Zehntel… das ist immer noch ein sehr großer Abstand und wir wissen, dass wir das Auto verbessern müssen, um gegen Mercedes kämpfen zu können. Denn letztendlich sind wir nicht hier, um um P3 bis P6 oder was auch immer zu fahren. Wir sind hier, um zu gewinnen. Also hoffen wir, Schritt für Schritt näher zu kommen“, gab er sich kämpferisch.

„Absolut kein Vergnügen“

Neben dem Crash sorgte vor allem seine erneute Kritik am Regelwerk für Aufsehen. Verstappen hatte dazu bereits während der Tests in Bahrain deutliche Worte gefunden. In Melbourne blieb er bei seiner Meinung. „Ich habe gesagt, was ich darüber denke“, so Verstappen.

„Ich habe mit diesen Autos absolut überhaupt kein Vergnügen. Ich weiß es nicht“, sagte Verstappen.

Er wies zudem darauf hin, dass die TV-Bilder seiner Meinung nach deutlich zeigen, wo das Problem liegt. „Man kann sich seine eigene Meinung bilden, aber ich denke, wenn man sich die Onboard-Aufnahmen ansieht, sieht man, dass ich recht habe.“

Nach Ansicht des Niederländers liegt das Problem tief im Konzept des Reglements verwurzelt. „Man kann nichts dagegen tun. Man kann es nur langsamer machen und dann bekommt man natürlich einen etwas normaleren Geschwindigkeitsverlauf, aber es bleibt ein langsamerer Verlauf“, merkte er an.

„Die Formel stimmt einfach nicht, und das ist etwas, das schwerer zu ändern ist. Aber ich denke, wir müssen es tun. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht einmal, was wir ändern müssten. Es wird eine lange Saison“, schloss er ab.

Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“

Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“

Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter

Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen