Formel 1 Verstappen kann Vertrag vorzeitig auflösen ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - DECEMBER 05: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on during practice ahead of the F1 Grand Prix of Abu Dhabi at Yas Marina Circuit on December 05, 2025 in Abu Dhabi, United Arab Emirates. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull 71 Siege und vier WM-Titel in elf Jahren: Wie hungrig ist Max Verstappen noch? Max Verstappen ist zwar noch bis einschließlich 2028 an Red Bull Racing gebunden, doch der viermalige Weltmeister schließt ein vorzeitiges Ende seiner Formel 1 Karriere nicht aus. Der Niederländer stellt klar, dass er nur so lange motiviert bleibt, wie er um Siege und Titel kämpfen kann. Verstappen fährt mittlerweile seit zehn Jahren in der Formel 1 und erlebte in der vergangenen Saison eine starke zweite Jahreshälfte. Dennoch reichte es knapp nicht für seinen fünften WM-Titel, und er musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Angesichts der einschneidenden Reglementänderungen für 2026 spricht er auffallend offen über seine Zukunft. Laut Verstappen ist Mitfahren um des Mitfahrens willen keine Option. Er betont, dass Siege für ihn der einzige Grund sind, auf diesem Niveau aktiv zu bleiben. Wenn diese Perspektive schwindet, verschwindet auch der Spaß. In einem Interview mit Sponsor TAG Heuer sagt er, dass er sich kontinuierlich an diesem Grundsatz orientiert und dass es sich momentan noch gut anfühlt, dies aber kein Selbstläufer für die Zukunft sei. Der Niederländer absolvierte letzte Woche in Barcelona seine ersten Testtage mit dem neuen Red Bull. Er saß anderthalb Tage im Cockpit, teilweise unter nassen Bedingungen. Lies auch: Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Titel sind für Verstappen nicht das Wichtigste Durch einen Crash von Teamkollege Isack Hadjar kam Red Bull früher als geplant zum Stillstand, woraufhin Verstappen den Test mit einem Longrun am letzten Tag abschloss. Im Anschluss dämpfte er die Erwartungen. Alles befinde sich noch voll in der Entwicklung und das neue Reglement sei für alle Beteiligten komplex. Laut Verstappen ist die Basis solide, aber es gibt noch viel zu tun, was für alle Teams gleichermaßen gilt. Während sich die Formel 1 auf den nächsten Test in Bahrein vorbereitet, startet Verstappen in seine zehnte Saison bei Red Bull Racing. Seit seinem Wechsel im Jahr 2016 gewann er vier Weltmeisterschaften, doch er hat bereits mehrfach betont, dass die Anzahl der Titel für ihn nicht an erster Stelle steht. Ihm geht es um den Siegesdrang. Wenn dieser nachlässt, orientiert er sich lieber außerhalb der Formel 1. Eine Rückkehr in einer Managementrolle kommt für ihn nicht infrage. Stattdessen möchte er sich weiterhin für das Projekt einsetzen, bei dem Sim-Racer den Sprung in den realen Motorsport schaffen. Dieses Projekt feierte im vergangenen Jahr bereits Erfolge mit Chris Lulham, mit dem Verstappen ein Rennen in der Nürburgring Langstrecken Serie gewann. Es ist ein Bereich, den er gerne weiter ausbauen möchte, vor allem um jungen Talenten ohne großes Budget Chancen jenseits der virtuellen Welt zu ermöglichen. Unterdessen blickt auch Williams gespannt auf das Jahr 2026. Das Team verpasste zwar den Shakedown in Barcelona, hat aber inzwischen den FW48 präsentiert. Teamchef James Vowles spricht von einem nächsten Schritt auf dem Weg zurück an die Spitze in einer neuen Ära für den Sport. Die neue Livery ist eine Hommage an die traditionsreiche Geschichte des Teams und die Weltmeistertitel der Vergangenheit. Trotz der Verzögerungen sind die Ambitionen groß. Pilot Alex Albon bezeichnet es als immer wieder speziell, ein neues Auto zum ersten Mal zu sehen, und lobt das mutige sowie moderne Design, das seiner Meinung nach perfekt zur Identität von Williams passt. Lies auch: FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Lies auch: FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Formel 1 FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Formel 1 FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? Formel 1 Adrian Newey unter Verdacht: Manipulationsversuch gegenüber der FIA? Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall