Formel 1

Verstappen hat recht: Britische Fahrer werden in der Formel 1 bevorzugt

Verstappen hat recht: Britische Fahrer werden in der Formel 1 bevorzugt
SAO PAULO, BRAZIL - NOVEMBER 08: Sixteenth placed qualifier Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talks to the media during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on November 08, 2025 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Anni Graf - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Juan Pablo Montoya kritisiert den Umgang mit Piloten ohne britische Nationalität

In einem Interview hat der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya seinen Unmut über die Formel 1 geäußert. Laut dem Kolumbianer, der zwischen 2001 und 2006 für Williams und McLaren an den Start ging, bevorzuge die Organisation der Königsklasse britische Fahrer.

Während eines Gesprächs mit dem spanischen Portal Casa de Apuestas sprach der Ex-Pilot über die jüngsten Ereignisse in der F1 und seine Erwartungen an Franco Colapinto, der ebenfalls aus Südamerika stammt.

Im kommenden Jahr wird der Argentinier für Alpine von Saisonbeginn an in der Formel 1 an den Start gehen. 2024 ersetzte er bei Williams den entlassenen Logan Sargeant, der zuvor durch zahlreiche Unfälle aufgefallen war, und für 2025 übernahm er bei Alpine das Cockpit von Jack Doohan.

Eine Aussage von Montoya blieb jedoch nicht unbemerkt. Der ehemalige Rennfahrer ist verärgert, da britische Fahrer seiner Meinung nach in der Formel 1 eine Vorzugsbehandlung genießen würden.

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Neutralität infrage gestellt

„Ich werde richtig wütend, wenn ich die Formel 1 verfolge“, stellte Montoya klar.

„Sie bevorzugen britische Fahrer massiv. Innerhalb der Organisation wird zwar hoch und heilig versichert, dass man neutral sei, aber das sind sie absolut nicht.“

In diesem Punkt dürfte Montoya Max Verstappen zustimmen. Der Niederländer hat in der Vergangenheit bereits mehrfach angedeutet, dass das Umfeld der Königsklasse des Motorsports nicht-britische Fahrer anders behandelt.

„Ich fand es amüsant, als Max sagte, er sei mit dem falschen Pass geboren worden“, reagierte Montoya nun darauf.

Dass weder Verstappen noch Montoya einen britischen Pass besitzen, bedeutet laut dem ehemaligen Piloten, der sieben Grands Prix gewinnen konnte, jedoch nicht, dass alle nicht-britischen Fahrer die gleiche Behandlung erfahren.

„Max ist zumindest noch Europäer. Stell dir vor, wie schwierig alles in der Formel 1 ist, wenn du ein Fahrer aus Kolumbien bist!“

Der 49-jährige Juan Pablo Montoya wurde in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota geboren. Zwischen 2001 und 2006 war Montoya als Stammfahrer in der Formel 1 für Williams und McLaren aktiv.

In diesen Jahren konnte er insgesamt sieben Siege einfahren.

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