Formel 1 Traditionsrennstrecke steht für stolze Summe zum Verkauf Von A. Schenk 4. Februar 2026 F1-News Formel 1 Schon immer von der eigenen Rennstrecke geträumt? Nur 80 Minuten von Canberra entfernt steht dieser Kurs zum Verkauf Dann müssen Sie nur noch mehr als 10 Millionen Dollar in der Portokasse haben und schnell sein. One Raceway bei Goulburn mag die bekannteste Motorsportstätte in der Region sein, doch ein Stück weiter am Hume Highway liegt der Pheasant Wood Circuit bei Marulan. Die Strecke an der 8 Prairie Oak Road steht nun zum Verkauf, und laut Eigentümer Steve Shelley ist das Interesse gewaltig. „Das Telefon steht nicht mehr still“, sagt er. „Der Makler meint, so etwas habe er noch nie erlebt. Es geht am laufenden Band so weiter.“ Der Verkauf des 1,6 Kilometer langen Kurses bedeutet das Ende eines wichtigen Kapitels für Shelley. Er kaufte das Gelände im Jahr 2016, lange bevor er auch Wakefield Park erwarb, das inzwischen umgebaut und in One Raceway umbenannt wurde. Lies auch: Adrian Newey nimmt Arbeit bei Red Bull wieder auf Ein Asphaltband auf losem Untergrund „2014 kam ich für einen Trackday mit ein paar Freunden hierher“, erinnert er sich. „Mir gefiel die Tatsache, dass es ein privates Motorsportareal war.“ „Ich sagte dem Besitzer Garry Willmington, dass er mich anrufen soll, falls er jemals aufhören möchte.“ „Ein paar Jahre später rief er mich an und fragte, ob ich noch immer interessiert sei. Am nächsten Tag fuhr ich vorbei und wir kamen ins Gespräch.“ „Innerhalb von ein oder zwei Wochen hatten wir einen Deal und besiegelten ihn per Handschlag.“ Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Shelley zahlte 3,6 Millionen Dollar für das Gelände, doch der damalige Zustand war kaum mit dem heutigen zu vergleichen. „Es war in einem sehr schlechten Zustand“, sagt er. „Kein Fundament, keine Hydrauliksysteme, keine Curbs, keine Entwässerung. Im Grunde nicht mehr als ein einfaches Asphaltband auf bloßer Erde.“ „Wir haben enorm viel Zeit investiert, um die Anlage schön, praktisch und benutzerfreundlich zu machen“, so Shelley. Der Name Pheasant Wood ist eine Hommage an seinen Urgroßvater Herbert „Nutsy“ Bolt, der im Ersten Weltkrieg fiel und auf einem französischen Soldatenfriedhof gleichen Namens begraben liegt. Die Strecke hat sich mittlerweile zu einem Favoriten für Trackday-Fans, Motorradfahrer, Drifter und Automobilclubs entwickelt. „Wir bekommen viele Komplimente dafür, wie hervorragend alles gepflegt ist“, sagt Shelley. Genau wie One Raceway hatte auch Pheasant Wood mit Beschwerden von Anwohnern zu kämpfen, doch laut Shelley hat sich der intensive Dialog ausgezahlt. „Am Anfang gab es viele Konflikte, aber wir haben starke Beziehungen aufgebaut und setzen bei Veranstaltungen strikte Lärmgrenzwerte durch. Das funktioniert.“ Um die Gewinnschwelle zu erreichen, benötigt Shelley Gebote von deutlich über 10 Millionen Dollar. „Ich habe viele Millionen investiert und werde das nicht exakt beziffern. Wenn ich bei Null rauskomme oder ein kleines Plus mache, ist das schon ein Erfolg.“ Dennoch ist Geld nicht die Triebfeder hinter dem Verkauf. „Es ist eine Lebensentscheidung“, erklärt er. „Meine Frau und ich haben viel vor und wollen unseren vollen Fokus auf One Raceway legen. Pheasant Wood gehört schlichtweg nicht mehr zu unserem Kerngeschäft.“ Er hofft, dass der neue Eigentümer die Anlage mit der gleichen Sorgfalt weiterführen wird. „Wir möchten jemand anderem die Chance geben, die Strecke genauso zu lieben wie wir. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit schenken kann, die sie verdient.“ Das Interesse kommt aus allen Richtungen: vermögende Privatpersonen, Clubs und Familien, die ein ländliches Leben mit dem Motorsport kombinieren möchten. Für Clubs und Instruktoren, die auf Pheasant Wood angewiesen sind, hat er eine beruhigende Botschaft. „Falls jemand den Betrieb kommerziell fortführen möchte, können bestehende Buchungen übernommen werden.“ „Und falls die Strecke privat genutzt werden soll, können wir bei One Raceway die entsprechende Zusatznachfrage auffangen.“ Lies auch: Gute Nachrichten für Max Verstappen: Hier liegt Red Bull vor der Konkurrenz Lies auch: Harte Kritik an neuen Regeln: Max Verstappen und Formel-1-Kollegen schießen scharf Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Adrian Newey nimmt Arbeit bei Red Bull wieder auf Formel 1 Gute Nachrichten für Max Verstappen: Hier liegt Red Bull vor der Konkurrenz Formel 1 Harte Kritik an neuen Regeln: Max Verstappen und Formel-1-Kollegen schießen scharf Formel 1 George Russell zeigt sein wahres Gesicht mit einer deutlichen Ansage an Max Verstappen Formel 1 Harte Strafe droht: Zwei F1-Piloten vor Disqualifikation Formel 1 Toto Wolff reagiert auf bizarren Crash von Kimi Antonelli