Formel 1 Toto Wolff übernimmt das Zepter von Christian Horner Toto Wolff / Gettyimages Von A. Schenk 10. Juli 2025 Christian Horner Red Bull Toto Wolff Toto Wolff ist jetzt der dienstälteste Teamchef in der Formel 1 Nach dem Abgang von Christian Horner, der das Team von Red Bull nach 20 Jahren verlässt, übernimmt der Österreicher symbolisch die Spitzenposition unter den Teamleitern der Königsklasse. Horner verabschiedet sich mit einem beeindruckenden Erbe, doch Wolff bleibt weiterhin fest im Sattel bei Mercedes. Ein Überblick über die aktuellen Teamchefs und ihre Amtszeiten zeigt, wie stark die Fluktuation auf diesen Positionen ist. Nur wenige sind länger als drei Jahre im Amt. Viele Teams setzen nämlich auf frisches Personal, um neue Impulse zu geben. Toto Wolff (Mercedes) Wolff ist seit Januar 2013 Teamchef bei Mercedes. Zuvor war er bei Williams tätig, wo er Miteigentümer wurde, ehe er zu den Silberpfeilen wechselte. Dort baute er auf der Arbeit von Ross Brawn auf und führte das Team zu einer einzigartigen Erfolgsserie. Zwischen 2014 und 2021 gewann Mercedes acht Konstrukteurstitel in Folge. Gleichzeitig holten sie sieben Fahrertitel – vor allem dank Lewis Hamilton. Wolff besitzt zudem 33 % der Teamanteile und gilt als einer der erfolgreichsten Teamchefs aller Zeiten. Frédéric Vasseur (Ferrari)Seit Dezember 2022 ist Vasseur Teamchef bei Ferrari. Er kam von Alfa Romeo und trat die Nachfolge von Mattia Binotto an. Vasseur ist seit 2016 in der Formel 1 aktiv und der erste nicht-italienische Chef bei Ferrari seit Jean Todt. Andrea Stella (McLaren)Stella übernahm im Dezember 2022 die Leitung bei McLaren. Zuvor war er dort Racing Director. Unter seiner Führung gewann McLaren im Jahr 2024 erstmals seit 26 Jahren wieder den Konstrukteurstitel. James Vowles (Williams)Anfang 2023 kam Vowles von Mercedes, wo er als Strategiechef tätig war. Bei Williams ist er mit dem Neuaufbau des Teams beauftragt. Er legt großen Wert auf Infrastrukturverbesserungen. Ayao Komatsu (Haas)Im Januar 2024 wurde Komatsu Teamchef bei Haas. Zuvor war er langjähriger Ingenieursleiter an der Strecke. Seine technische Erfahrung machte ihn zur logischen Wahl nach dem Abgang von Guenther Steiner. Andy Cowell (Aston Martin)Im Januar 2025 übernahm Cowell, ehemals bei Mercedes High Performance Powertrains, die Leitung bei Aston Martin. Er wurde sowohl Teamchef als auch CEO. Mike Krack erhielt eine neue Position im Team. Jonathan Wheatley (Sauber/Audi F1)Audi ernannte Wheatley im April 2025 zum ersten Teamchef für ihr F1-Projekt. Er kam von Red Bull, wo er als sportlicher Direktor tätig war. Bei Sauber soll er die Weichen für Audis Einstieg 2026 stellen. Flavio Briatore (Alpine)Briatore kehrte im Mai 2025 zurück zu Alpine. Er ersetzte Oliver Oakes, der aus „persönlichen Gründen“ ausschied. Briatore hatte das Team früher als Benetton und Renault zu Titeln geführt. Steve Nielsen (Alpine)Im Juli 2025 holte Briatore Nielsen als Managing Director zu Alpine. Er war zuvor bei der Formel 1 Organisation tätig und bringt breite Erfahrung aus Teams wie Benetton mit. Laurent Mekies (Red Bull)Mekies stieg im Juli 2025 bei Red Bull zum Teamchef auf. Er folgte auf Horner und kennt das Team gut aus früheren Stationen bei Ferrari und Racing Bulls. Alan Permane (Racing Bulls)Permane übernahm Mitte 2025 Racing Bulls, nachdem Mekies zu Red Bull wechselte. Er war zuvor über 20 Jahre beim Enstone-Team und bringt viel technisches Know-how mit. Die Entwicklungen zeigen klar: Der Druck auf Teamchefs wächst. In einer dynamischen Formel-1-Welt zählt nämlich nicht nur Erfahrung, sondern auch die Fähigkeit, schnell Ergebnisse zu liefern. Lies auch: Christian Horner bricht sein Schweigen nach plötzlicher Entlassung: „Ich war geschockt“ Lies auch: Toto Wolff gibt zu, dass er diesen Formel-1-Fahrer geschlagen hat Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Formel 1 erwägt drastischen Richtungswechsel: Drei Pläne sind durchgesickert Formel 1 Sky Sports sagt die Wahrheit über Max Verstappen Formel 1 Traurige Nachricht für Max Verstappen Formel 1 Warum Lewis Hamilton in Brasilien nach wie vor so immens beliebt ist Formel 1 Norris enthüllt, womit er am meisten zu kämpfen hat Formel 1 Helmut Marko bricht sein Schweigen und äußert sich über Christian Horner