Formel 1

Toto Wolff beobachtet Besonderheit bei Red Bull und Max Verstappen

Toto Wolff beobachtet Besonderheit bei Red Bull und Max Verstappen
SPIELBERG, AUSTRIA - JUNE 27: Toto Wolff, Executive Director of Mercedes AMG Petronas F1 Team looks on in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Austria at Red Bull Ring on June 27, 2025 in Spielberg, Austria. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Toto Wolff äußert sich nur selten lobend über Red Bull.

Es kommt selten vor, und wenn, dann nicht ohne eine ordentliche Portion Skepsis, doch im Vorfeld der neuen F1-Saison hat der Mercedes-Teamchef nun doch ein gewisses Lob für die Motorenabteilung seines größten Rivalen geäußert.

Red Bull Powertrains entwickelt noch nicht allzu lange eigenständig Motoren und erhielt von Wolff ein seltenes Kompliment. Wenn auch verpackt in seine charakteristische Zurückhaltung.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Motorenreglements ab 2026, bei dem die Hybridsysteme ein 50/50-Verhältnis zwischen Elektro- und Verbrennungskraft aufweisen, stehen alle Hersteller unter besonderer Beobachtung.

Während des nicht öffentlichen Shakedowns in Barcelona hatten die Teams die erste echte Gelegenheit, die neuen Kombinationen aus Chassis und Power Units auf Herz und Nieren zu prüfen.

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Das wahre Leistungsniveau bleibt weiterhin unklar

Obwohl die Veranstaltung hinter verschlossenen Türen stattfand und Medien keinen Zutritt hatten, sickerten Berichte durch, wonach die Zuverlässigkeit im Allgemeinen überraschend gut war. Mercedes, Ferrari und Red Bull konnten ihr Programm größtenteils problemlos abspulen.

Audi hatte anfangs mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, erholte sich aber schnell. Aston Martin, unterwegs mit Honda-Motoren, drehte die wenigsten Runden und blieb unter dem Radar.

Trotz der positiven Signale bezüglich der Zuverlässigkeit der neuen Motorengeneration dämpfte Wolff die Erwartungen. Er wieß darauf hin, dass das wahre Leistungsniveau nach wie vor nicht klar ersichtlich ist.

„Es wird oft maßlos übertrieben, was die Performance-Unterschiede angeht“, sagte Wolff letzte Woche in Brackley.

„Wenn man sich die reine Performance auf einer Runde anschaut, selbst über mehrere Runden, gibt es niemanden, der völlig einbricht.

„Wir sind zufrieden mit dem Verlauf: Das Zusammenspiel zwischen Power Unit und Chassis funktionierte gut.“

„Aber wir haben noch kein vollständiges Bild. Wir haben Max Verstappen nicht am Limit fahren sehen. Wir haben McLaren und Ferrari noch nicht alles geben sehen.“

„Deshalb wäre ich vorsichtig mit der Aussage, dass es für uns großartig lief. Wir wissen es schlichtweg noch nicht.“

Als Wolff speziell nach Red Bull Powertrains gefragt wurde – dem Motorenprogramm, das nach dem Rückzug von Honda entstand und in dem mittlerweile eine beachtliche Anzahl ehemaliger Mercedes-Mitarbeiter tätig ist – fiel seine Antwort auffallend mild aus.

„Was Red Bull betrifft: Ich denke, sie haben gute Arbeit geleistet“, gab Wolff zu.

„Hadjar ist am ersten Tag 107 Runden gefahren, und es sah zuverlässig aus. Das muss man ihnen einfach zugestehen.

„Und der Rest? Das werden wir sehen, wenn die Stoppuhr wirklich zum Einsatz kommt.“

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