Formel 1

Toto Wolff bangt um Entscheidung von Max Verstappen

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Toto Wolff dämpft Erwartungen nach starker Mercedes-Testwoche in Barcelona

Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt nach einer soliden Testwoche in Barcelona vorsichtig optimistisch, nachdem der deutsche Rennstall mit dem W17 die meisten Runden und Kilometer aller Teams zurückgelegt hat. Dennoch mahnt der Österreicher, dass das wahre Kräfteverhältnis noch längst nicht ersichtlich sei.

„Wir haben Max noch nicht wirklich am Limit gesehen. Und das Gleiche gilt für McLaren und Ferrari“, sagte Wolff gegenüber unter anderem GPblog.

„Deshalb wäre ich vorsichtig mit Aussagen, dass es fantastisch für uns lief. Wir haben schlichtweg noch kein klares Bild der tatsächlichen Performance.“

Das Zusammenspiel zwischen dem neuen Chassis und der Power Unit für 2026 stimmt Wolff jedenfalls zufrieden.

„Ich bin glücklich darüber, wie die Interaktion zwischen der Motorleistung und dem Chassis funktioniert.“

„Wir hatten drei gute Tage. Eine gute Basis, auf der man aufbauen kann, aber die Rundenzeiten sind noch nicht repräsentativ.“

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Mercedes unter Beschuss wegen angeblichem Motoren-Trick

Neben den positiven Testtagen war Mercedes auch Gegenstand von Kontroversen. Den Silberpfeilen wird nachgesagt, eine Lücke im Reglement gefunden zu haben, mit der sie das Limit für das Kraftstoffverdichtungsverhältnis überschreiten können – ein Kniff, der potenziell einige Zehntelsekunden pro Runde bringt.

Wolff reagierte deutlich auf die Anschuldigungen der Konkurrenten, die strengere Kontrollen fordern.

„Es ist völlig klar, was das Reglement besagt, und es ist völlig klar, wie die Standardprozeduren für Antriebseinheiten aussehen, auch außerhalb der Formel 1“, stellte er unmissverständlich klar.

„Also seht einfach zu, dass ihr euren Kram im Griff habt.“

Seine deutliche Ansage ist eine Reaktion auf Gerüchte über geheime Briefe und Meetings, in denen Teams versuchen sollen, Echtzeit-Messmethoden einzuführen, um den vermeintlichen Vorsprung von Mercedes einzudämmen. Derartige Technologien sind jedoch komplex und kurzfristig nicht umsetzbar.

Obwohl Mercedes in Barcelona auf dem Papier einen starken Eindruck hinterließ und George Russell sowie Rookie Kimi Antonelli das Feld in Sachen Distanz anführten, betont Wolff, dass Erfolge in Testwochen wenig Garantie bieten.

„Der erste Test dient rein dazu, die Systeme zu checken, Daten zu sammeln und die Zuverlässigkeit zu gewährleisten.“

„Erst in Bahrein, und spätestens in Melbourne, werden wir wirklich wissen, wo wir stehen.“

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