Formel 1 Toto Wolff attackiert die Konkurrenz: Mercedes-Chef platzt bei 2026-Launch der Kragen MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 12: Mercedes GP Executive Director Toto Wolff looks on in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Melbourne Grand Prix Circuit on March 12, 2020 in Melbourne, Australia. (Photo by Dan Istitene - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 4. Februar 2026 Formel 1 Mercedes-Präsentation: Toto Wolff teilt gegen die Konkurrenz aus und fordert dazu auf, den eigenen Müll aufzuräumen. Teamchef Toto Wolff heeft im Rahmen der Präsentation des neuen F1-Boliden für 2026 zum Rundumschlag gegen die Konkurrenten Ferrari, Audi und Honda ausgeholt. Diese Teams hatten sich zuletzt offiziell bei der FIA über einen vermeintlichen technischen Vorteil beschwert, den Mercedes im neuen Motorenreglement gefunden haben soll. Laut Wolff sind die Vorwürfe unbegründet; die anderen Teams sollten lieber ihre eigenen Hausaufgaben erledigen. Die Spannungen nehmen im Vorfeld der neuen F1-Saison, die Anfang März beginnt, spürbar zu. Lies auch: Adrian Newey nimmt Arbeit bei Red Bull wieder auf Wolff amüsiert über Motorengerüchte Nach geheimen Testfahrten in Barcelona brodelt die Gerüchteküche: Mercedes soll in der kommenden Saison extrem stark aufgestellt sein. Das deutsche Werksteam habe sich demnach hervorragend an die tiefgreifenden Reglementänderungen angepasst, die für 2026 eingeführt wurden. Dabei geht es unter anderem um neue Vorschriften für den Antrieb sowie das Chassis. Sowohl Mercedes als auch Red Bull sollen eine Lücke im Reglement gefunden haben. Konkret dreht es sich um das Verhältnis zwischen dem maximalen und minimalen Volumen in den Zylindern des Motors. Insidern zufolge hält der Mercedes-Motor diesen Grenzwert nur bei statischen Tests unter Umgebungstemperatur ein. Unter realen Fahrbedingungen würden sie jedoch ein höheres Verdichtungsverhältnis erreichen, was einen Performance-Gewinn von etwa drei Zehntelsekunden pro Runde einbringen soll. Ferrari, Audi und Honda haben dagegen Einspruch bei der FIA eingelegt, sehr zum Ärger von Wolff. „Ich verstehe einfach nicht, dass sich manche Teams mehr auf andere konzentrieren und ständig über etwas jammern, das völlig klar und transparent ist“, erklärte er heute während des Mercedes-Events, bei dem der W17 offiziell präsentiert wurde. Laut Wolff verlief die Kommunikation mit der FIA stets reibungslos. „Nicht nur beim Verdichtungsverhältnis, sondern bei mehreren Themen. In diesem Bereich ist völlig klar, was das Reglement sagt und wie die Standardprozeduren aussehen.“ „Räumt euren eigenen Mist auf. Geheimtreffen abhalten, Briefe schreiben und sich Testmethoden ausdenken, die es gar nicht gibt… Wir versuchen stattdessen Ablenkungen zu vermeiden, indem wir vor allem auf uns selbst schauen“, fügte er hinzu. In den Wochen vor dem Saisonstart werden noch weitere Gespräche zu dieser Thematik erwartet, doch Experten rechnen nicht mit einer Anpassung des Reglements. Mercedes und Red Bull dürfen ihre Interpretation also voraussichtlich beibehalten. Wolff schloss mit einer Wiederholung seiner Botschaft ab. „Es ist ziemlich deutlich, was die Regeln besagen. Vielleicht sind wir alle unterschiedlich, vielleicht möchte man lieber nach Ausreden suchen, noch bevor die Saison begonnen hat. Jeder muss sein Bestes geben, aber so gehen wir die Dinge nicht an.“ „Schon gar nicht, wenn man bereits mehrfach gehört hat, dass es legal ist und alles den Regeln entspricht. Wenn sich jemand mit Ablenkungsmanövern amüsieren will, dann sollen sie das ruhig tun“, so der Österreicher. Lies auch: Gute Nachrichten für Max Verstappen: Hier liegt Red Bull vor der Konkurrenz Lies auch: Harte Kritik an neuen Regeln: Max Verstappen und Formel-1-Kollegen schießen scharf Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Adrian Newey nimmt Arbeit bei Red Bull wieder auf Formel 1 Gute Nachrichten für Max Verstappen: Hier liegt Red Bull vor der Konkurrenz Formel 1 Harte Kritik an neuen Regeln: Max Verstappen und Formel-1-Kollegen schießen scharf Formel 1 George Russell zeigt sein wahres Gesicht mit einer deutlichen Ansage an Max Verstappen Formel 1 Harte Strafe droht: Zwei F1-Piloten vor Disqualifikation Formel 1 Toto Wolff reagiert auf bizarren Crash von Kimi Antonelli