Formel 1 Teamchef Mekies reagiert auf möglichen Abschied von Max Verstappen SAO PAULO, BRAZIL - NOVEMBER 07: Laurent Mekies, Team Principal of Oracle Red Bull Racing and Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talk in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on November 07, 2025 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202511070597 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 29. April 2026 F1-News Formel 1 Laurent Mekies Max Verstappen Red Bull Red Bull-Teamchef schafft Klarheit über Zukunft von Verstappen. Max Verstappen wird nirgendwo hingehen. Das ist die Botschaft von Red Bull-Teamchef Laurent Mekies, die er diese Woche mehrfach wiederholt hat. Hintergrund ist der angekündigte Abschied von Renningenieur Gianpiero Lambiase, der im kommenden Jahr zu McLaren wechselt. Der Italiener hat jahrelang Seite an Seite mit Verstappen gearbeitet. Laurent Mekies möchte daraus jedoch kein Drama machen. Seiner Meinung nach passt der Abgang von Lambiase in das Gesamtbild einer ambitionierten Organisation, in der Mitarbeiter schlichtweg neue Karriereschritte unternehmen. „Absolut nicht. Das ist meine direkte Antwort“, sagte Mekies auf die Frage, ob der Personalwechsel Verstappen in Richtung Ausgang drängen könnte. „Wir sprechen nämlich jeden Tag mit Max. Und Max kennt den Motorsport in- und auswendig.“ Verstappen ist seit Jahren eng mit Red Bull verbunden und hat den Aufbau des Teams hautnah miterlebt. Darauf verweist Mekies als Erklärung für die Ruhe, die er bei dem viermaligen Weltmeister wahrnimmt. „Er lebt und atmet dieses Team. Er kennt die meisten dieser Jungs. Er versteht sehr gut, welche Dynamik entstehen kann.“ Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Red Bull stabil trotz Personalfluktuation Mekies ordnet dies ein, indem er feststellt, dass Erfolg auch seine Kehrseite hat. „Das Team war enorm erfolgreich, und man kann nicht jeden befördern. Manche Leute treffen nun einmal Entscheidungen“, so der Franzose. Er sieht den Abgang von Lambiase daher nicht als Zeichen von Unruhe, sondern als logische Konsequenz der Tatsache, dass Mitarbeiter nach Jahren an der Weltspitze für andere Teams attraktiv werden. McLaren weiß das nur zu gut. Das Team hat in den vergangenen Jahren massiv in erfahrene Kräfte konkurrierender Rennställe investiert und holt mit Lambiase erneut jemanden an Bord, der bewiesen hat, dass er auf höchstem Niveau funktionieren kann. Text geht unter der Abbildung weiter. Upgrades in Silverstone getestet Neben der Personaldebatte war Red Bull intensiv damit beschäftigt, technische Probleme zu lösen. Während der April-Pause der Formel 1 reiste das Team für einen Filmtag nach Silverstone, an dem Upgrades getestet wurden. Ziel war es, die Konstanz des Autos zu verbessern. Dies war nämlich einer der Hauptkritikpunkte von Verstappen in den ersten Rennen der Saison. „Wir haben noch nicht alles gelöst. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass wir Fortschritte gemacht haben, um unseren Fahrern etwas mehr Konstanz zu bieten“, sagte Mekies über die Entwicklungen. Er fügte hinzu, dass es schwer vorherzusagen sei, wie sich dies in den Ergebnissen widerspiegeln wird. „Wissen wir, ob wir bereits alles gelöst haben? Nein, wir wissen, dass wir noch nicht alles gelöst haben“, so der Teamchef. Der Grand Prix von Miami ist der erste echte Gradmesser nach der Pause. Red Bull erwartet dort mehr Aufschluss über die Richtung, die das Team einschlägt. McLaren und Ferrari haben die Messlatte hochgelegt, und auch Mercedes erweist sich regelmäßig als Faktor an der Spitze des Feldes. Für Verstappen ist ein konkurrenzfähiges Auto schon seit Monaten der größte Wunsch. Der Verlust der vertrauten Stimme im Ohr ist keine Kleinigkeit. Fahrer und Ingenieure bauen eine Arbeitsbeziehung auf, die über technische Anweisungen hinausgeht. Es geht dabei auch um gegenseitiges Verständnis, Timing und Vertrauen in den kritischsten Momenten eines Rennens. Dennoch betont Mekies, dass Verstappen tief im Team verwurzelt und nicht von einer einzelnen Person abhängig ist. Ob diese Argumentation standhält, sobald die Ergebnisse ausbleiben, ist eine andere Frage. Vorerst setzt Red Bull in der Außendarstellung auf Ruhe und Kontinuität. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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