Formel 1 Red Bull-Chef sorgt mit Aussage über Max Verstappens rechte Hand für Aufsehen BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 18: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing during the press conference on day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 18, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 23. Mai 2026 F1-News Formel 1 Gianpiero Lambiase Laurent Mekies Max Verstappen Laurent Mekies ist sich sicher: Gianpiero Lambiase wird eines Tages Teamchef bei McLaren Der aktuelle Red Bull Teamchef wiederholte seine markante Aussage während der Pressekonferenz in Montreal, obwohl McLaren diese Darstellung erneut ausdrücklich dementiert hat. Gianpiero Lambiase gilt seit Jahren als einer der wichtigsten Protagonisten hinter dem Erfolg von Red Bull. Als Renningenieur von Max Verstappen spielte er eine tragende Rolle bei den vier Weltmeistertiteln des Niederländers. Die Zusammenarbeit zwischen Verstappen und „GP“, wie er im Fahrerlager liebevoll genannt wird, gilt als direkt und manchmal sogar hitzig, aber als besonders effektiv. McLaren gab Anfang dieses Jahres bekannt, dass Lambiase ab 2028 zum Papaya-Team wechseln wird, um dort die neue Position des Chief Racing Officer zu übernehmen. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Lambiase soll langfristig Andrea Stella nachfolgen Laut McLaren ist diese Position dazu gedacht, die Organisation weiter zu verstärken und Teamchef Andrea Stella innerhalb der stetig wachsenden Struktur des Teams zusätzliche Unterstützung zu bieten. Dennoch glaubt Laurent Mekies, dass mehr hinter dem Wechsel steckt. In Miami erklärte er bereits, dass Lambiase seiner Meinung nach mit dem Ziel zu McLaren geht, schließlich Andrea Stella als Teamchef zu beerben. Diese Aussage sorgte für reichlich Spekulationen im Paddock. McLaren-CEO Zak Brown dementierte dieses Szenario; laut Brown bleibt Stella weiterhin das Gesicht und der Anführer des Teams. Auch während des Rennwochenendes in Kanada hielt McLaren an dieser Erklärung fest, doch Mekies nahm seine Worte nicht zurück. „Das ist mein Verständnis der Situation: GP geht zu McLaren, um Teamchef zu werden“, erklärt er. Dabei gab Mekies an, dass dies seiner Meinung nach auch der Inhalt früherer Gespräche rund um den Wechsel war. Zu der Frage, wann ein solcher möglicher Machtwechsel stattfinden könnte, wollte er sich nicht äußern. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Andrea Stella versuchte unterdessen erneut, die Situation zu relativieren. Der Italiener sagt, dass die Verpflichtung von Topleuten schlichtweg Teil der Ambition von McLaren sei, dauerhaft um Titel zu kämpfen. „Zak und ich wollen das stärkste Team in der Formel 1 aufbauen“, erklärt Stella. Er räumte dabei ein, dass die Rolle des Teamchefs heutzutage extrem breit gefächert und intensiv geworden sei. Daher wolle McLaren mehrere erfahrene Führungspersönlichkeiten innerhalb der Organisation haben. Laut Stella bedeutet das nicht automatisch, dass jemand bereitsteht, um ihn zu ersetzen. Die Diskussion zeigt vor allem, wie sensibel die Machtverhältnisse in der Formel 1 sind. Lambiase als begehrte Schlüsselfigur im Fahrerlager Die Teams investieren enorme Summen in Personal und versuchen ständig, Schlüsselfiguren der Konkurrenz abzuwerben. Lambiase gilt dabei aufgrund seiner Erfahrung mit Top-Teams und seinem ausgeprägten technischen Verständnis als einer der begehrtesten Namen im Fahrerlager. Neben der Personalie Lambiase wurde Mekies auch auf ein Treffen zwischen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Jos Verstappen im Fahrerlager von Montreal angesprochen. Dieses Gespräch führte umgehend zu neuen Gerüchten über die Zukunft von Max Verstappen. Mekies versuchte diese Spekulationen sofort auszubremsen. Seiner Meinung nach sei an dem Treffen nichts Besonderes gewesen; informelle Gespräche zwischen wichtigen Köpfen im Paddock seien während der Rennwochenenden völlig normal. Max Verstappen stehe laut Mekies voll hinter Red Bull und bleibe eine zentrale Säule in den langfristigen Plänen des Teams. Obwohl Verstappens Vertrag bestimmte Leistungsklauseln enthalte, sehe Red Bull keine Anzeichen dafür, dass ein Abschied zur Debatte stehe. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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