Formel 1

Pech-Tag in Bahrain: Red Bull steht vor massiven Problemen am zweiten Testtag

Pech-Tag in Bahrain: Red Bull steht vor massiven Problemen am zweiten Testtag

Probleme bei Red Bull und Mercedes am zweiten Testtag in Bahrain.

Der zweite Tag der Wintertests in Bahrain begann für mehrere Topteams schleppend, darunter Oracle Red Bull Racing und Mercedes. Während Ferrari und McLaren ihre Programme effizient und ohne nennenswerte Zwischenfälle abspulten, verlief der Vormittag für Red Bull und Mercedes alles andere als reibungslos.

Bei Red Bull erhielt Isack Hadjar erstmals die Chance, den RB22 auf Herz und Nieren zu prüfen, nachdem Max Verstappen am ersten Tag bereits 136 Runden absolviert hatte. Auf diese Gelegenheit musste er jedoch lange warten.

Aufgrund eines „Routineproblems“ beim Aufbau des Autos verbrachte der junge Franzose fast die gesamte Vormittagssession in der Garage. Erst gegen Ende der Sitzung galt der RB22 als fahrbereit und Hadjar konnte einige Runden drehen.

Es ist geplant, dass er am Nachmittag erneut das Steuer übernimmt, um sein Testprogramm fortzusetzen. Mercedes erlebte ein ähnliches Szenario. Kimi Antonelli fuhr lediglich drei Runden, bevor der W16 aufgrund von Motorproblemen abgestellt werden musste.

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Norris spulte verschiedene Longruns ab

Mercedes entschied sich daraufhin für einen kompletten Motorwechsel, womit die Vormittagssession für Antonelli endgültig gelaufen war. George Russell wird das Cockpit für die Nachmittagssitzung übernehmen.

Bei Ferrari verlief der Tag deutlich besser. Charles Leclerc übernahm das Steuer von Lewis Hamilton und setzte mit einer 1:34.273 auf weichen Reifen die Bestzeit des Vormittags.

Damit blieb er vor Lando Norris, der mit einer 1:35.7 auf Soft-Reifen die zweitschnellste Zeit notierte und zudem die meisten Runden drehte: insgesamt 64. Der McLaren-Pilot spulte verschiedene Longruns ab, möglicherweise um diverse Szenarien für die Energierückgewinnung und den Verbrauch unter dem neuen Reglement zu simulieren.

Auch bei Cadillac gab es einen Schreckmoment. Sergio Pérez rollte früh in der Session am Boxenausgang aus, was eine rote Flagge auslöste. Das Auto wurde schnell geborgen und das Team schaffte es, dennoch ein Programm zu absolvieren, wobei Pérez bis zum Ende des Vormittags auf 42 Runden kam.

Auffällig war auch Pierre Gasly, der im Alpine eine 1:39.6 auf der harten Reifenmischung markierte. Weniger schnell, aber repräsentativ für die unterschiedlichen Programme und Reifenwahlen, die zu diesem Zeitpunkt der Tests zu sehen sind.

Nach der ersten Tageshälfte scheinen Ferrari und McLaren vorerst am besten vorbereitet zu sein. Red Bull und Mercedes werden auf eine produktive Nachmittagssitzung hoffen, um die verlorene Zeit aufzuholen und ihre Testprogramme wieder in den Zeitplan zu bringen.

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