Formel 1

Paukenschlag in der Formel 1: Teamchef vollzieht überraschenden Wechsel

Paukenschlag in der Formel 1: Teamchef vollzieht überraschenden Wechsel
HOMESTEAD, FLORIDA - APRIL 12: Former Formula 1 Team Principle, Gunther Steiner, waves the chequered flag during the Miami E-Prix, Round 5 of the 2025 FIA Formula E World Championship at Homestead-Miami Speedway on April 12, 2025 in Homestead, Florida. (Photo by Simon Galloway/LAT Images for Formula E)

Günther Steiner zurück im Paddock: Neue Rolle in einer völlig neuen Welt

Der markante Südtiroler, der als charismatisches Gesicht des Haas F1-Teams bekannt wurde, wechselt in den Zweirad-Motorsport. Steiner ist nun Miteigentümer des KTM-Satellitenteams Tech3, dem er neues Leben einhauchen möchte.

Nach Jahren in der Formel 1, in denen er durch seine klaren Ansichten und seine Auftritte in der Serie Drive to Survive Kultstatus erlangte, wagt er sich nun in eine völlig andere Disziplin. Dennoch scheint er sich bereits sichtlich wohlzufühlen.

Beim Event in Kuala Lumpur zum Saisonauftakt stand Steiner zum ersten Mal öffentlich in KTM-Orange auf der Bühne. Mit seinem gewohnten Flair und Sinn für Humor machte er sofort deutlich, dass er sich seiner neuen Rolle bewusst ist.

„Ich versuche noch herauszufinden, wie alles funktioniert, alles ist neu für mich, aber es ist unglaublich spannend“, sagte Steiner vor dem anwesenden Publikum.

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Steiner soll für mehr Stabilität und Struktur sorgen

„Normalerweise mache ich den Rookies das Leben schwer, aber jetzt bin ich derjenige, der es nicht leicht hat.“

„Ich versuche schnell zu lernen und bin demütig und dankbar. Ich bin der Rookie, und eigentlich ist es doch ganz nett, mit sechzig noch ein Rookie zu sein, oder?“

Seinen lockeren Ton behielt er auch bei, als er auf die rutschige Bühne und den Launch in der malaysischen Hitze anspielte.

„Der Teammanager und die Mechaniker haben den Fahrern bereits gesagt: Macht die Motorräder nicht kaputt. Ich muss dazu nichts sagen.“

„Wenn ich ihnen sagen muss, was sie zu tun haben, dann haben wir ein Problem.“

Das Tech3-Team erlebte in der vergangenen Saison wechselhafte Erfolge. Sowohl Maverick Viñales als auch Enea Bastianini zeigten beeindruckende Leistungen, doch das Team kämpfte mit Konstanz und technischen Herausforderungen.

Mit der Ankunft von Steiner hofft man auf mehr Stabilität, Struktur und letztlich bessere Ergebnisse. Seine Erfahrung aus der Formel-1-Welt könnte dabei sehr nützlich sein, insbesondere im Bereich der Teamorganisation und des Managements.

Steiner scheint sich jedenfalls voller Enthusiasmus in sein neues Abenteuer zu stürzen. Sein Wechsel in die MotoGP unterstreicht seinen Drang, sich ständig neu zu erfinden und Herausforderungen zu suchen, selbst nach Jahrzehnten im Automobilsport.

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