Formel 1

Paukenschlag bei Red Bull: Mehrere Entlassungen gemeldet

Paukenschlag bei Red Bull: Mehrere Entlassungen gemeldet
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Personal-Beben bei Red Bull Racing: Großer Umbruch kurz vor der F1-Saison 2026.

Red Bull Racing hat im Vorfeld der Formel-1-Saison 2026 erneut eine Reihe wichtiger personeller Veränderungen vorgenommen.

Vier hochrangige Mitglieder des Verwaltungsteams in Milton Keynes haben in dieser Woche ihren Abschied angekündigt. Insider beschreiben dies als weitere „Bereinigung“ innerhalb der Organisation nach dem Abgang von Christian Horner im Juli 2025.

Laut Quellen von PlanetF1.com handelt es sich um Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und HR – Abteilungen, die bereits zuvor von internen Umstrukturierungen betroffen waren.

Den vier Betroffenen soll kurz nach beruhigenden Worten des Managements während einer Unternehmenspräsentation mitgeteilt worden sein, dass ihre Dienste nicht länger benötigt werden. Red Bull gab keinen öffentlichen Grund für die Entlassungen an.

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Red Bull verabschiedet sich von der Horner-Ära

Bei den vier scheidenden Mitarbeitern handelt es sich um Joanna Fleet, HR-Direktorin bei Red Bull Racing & Red Bull Technology, die seit 2022 amtierende Partnership-Direktorin Julia George, Marketingdirektor Simon Smith-Wright und Alice Hedworth, Senior Communications Managerin und ehemalige Pressesprecherin von Sergio Pérez.

Insbesondere Hedworth genoss innerhalb der Formel-1-Gemeinschaft einen hohen Bekanntheitsgrad aufgrund ihrer präsenten Rolle im Paddock und ihrer engen Zusammenarbeit mit Teamchef Laurent Mekies in den vergangenen Monaten.

Alle vier traten ihren Dienst unter der Leitung von Horner an, scheinen nun aber der neuen Managementstruktur unter Laurent Mekies und Red Bull GmbH-CEO Oliver Mintzlaff zum Opfer zu fallen.

Ihr Ausscheiden folgt auf die früheren Entlassungen des ehemaligen Chief Marketing & Commercial Officer Oliver Hughes und des ehemaligen Kommunikationsdirektors Paul Smith, denen beide nach dem Großen Preis von Großbritannien 2025 aufgrund ihrer engen Verbindung zu Horner die Tür gewiesen wurde.

Ein Sprecher von Red Bull bestätigte lediglich den Abgang der vier Stabmitarbeiter, gab jedoch keinen weiteren Kommentar ab.

Auch Helmut Marko, der jahrelang als Architekt des Red Bull Fahrerprogramms galt und ein einflussreicher Berater innerhalb des Teams war, trat im Dezember 2025 zurück. Formell geschah dies freiwillig, doch Insider deuten an, dass Marko kurz vor einer Abwahl stand, sofern er nicht selbst ginge.

Mit diesen Entwicklungen scheint sich Red Bull Racing geräuschlos, aber zielgerichtet von Schlüsselfiguren aus der Horner-Ära zu trennen.

Was dies für die interne Stabilität und die Performance des Teams im Jahr 2026 bedeutet – einem entscheidenden Jahr, in dem Red Bull im Rahmen des Red Bull Powertrains-Programms erstmals eigene Motoren liefert – wird sich in den kommenden Monaten zeigen müssen.

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