Formel 1

Olav Mol kritisiert Verstappen: „Dann verstehst du es nicht“

Olav Mol kritisiert Verstappen: „Dann verstehst du es nicht“

Olav Mol und Max Verstappen uneinig: Der andere versteht überhaupt nichts davon

Das ist das Fazit, das wir vorsichtig auf Basis der Aussagen beider Herren ziehen können. Der Red Bull-Pilot hält das aktuelle Reglement für „einen großen Witz“. Der Kommentator hingegen ist der Meinung, dass die Formel 1 gerade ein ganzes Stück unterhaltsamer geworden ist.

Mol sprach per Videoschalte mit seinen Kollegen von Ziggo Sport für einen Rückblick auf den zweiten Grand Prix der Saison. Rob van Gameren fragte im Race Café: na de GP nach Mols Meinung zu den neuen Regeln, da die Ansichten dazu weit auseinandergehen.

„Ich habe einfach ein schönes Rennen gesehen“, lautet das Fazit von Mol, der bereits seit 1991 im Sport dabei ist.

„Darum geht es mir eigentlich.“

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Australien war schon gut, aber China war noch viel besser

Mol räumt zwar ein, dass das Qualifying noch Verbesserungen vertragen könnte, da niemand wirklich ein Fan des derzeit oft zu sehenden Super-Clippings zu sein scheint, doch das Rennen bot im Gegenzug viele Zweikämpfe.

„Wir müssen alle vergessen, was wir am Freitag hören und was wir am Samstag im Qualifying zu sehen glauben.“

„Wenn ich mir das Rennen rein als Zuschauer ansehe… Wir haben echte Ausbremsmanöver gesehen, und auch missglückte Manöver fielen auf.“

„Wie einfach oder schwierig es für die Fahrer im Cockpit ist, ist mir egal“, sagt Mol rein aus der Perspektive des Betrachters.

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„Sie müssen etwas unternehmen, denn wir sind nicht alle verrückt. Wenn wir das alle so empfinden, dann ist das eben so“, erklärt Mol mit Blick auf das Energiemanagement.

„Dass die Amerikaner es noch nicht verstehen, weil sie noch nicht so lange Formel 1-Fans sind, das leuchtet mir ein.“

Dennoch überwiegt bei Mol die Begeisterung. In Australien habe er bereits ein sehr unterhaltsames Rennen gesehen. Der Grand Prix von China war laut Mol sogar noch viel besser.

„Wenn jemand behauptet, dass dieser Grand Prix von China weniger unterhaltsam war als der im Vorjahr, dann hat er es nicht verstanden. Das hier war viel besser.“

Interessanterweise wählt er fast die gleichen Worte wie Verstappen, der wiederum erklärte, warum die neue Art des Racings keinen Spaß macht.

„Wenn das jemandem gefällt, dann weiß er wirklich nicht, worauf es beim Rennsport ankommt“, gab der Red Bull-Fahrer zu Protokoll.

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