Formel 1 Offiziell: Wechsel von Lewis Hamilton ist jetzt perfekt FIORANO MODENESE, ITALY - JANUARY 23: Lewis Hamilton of Great Britain driving the (44) Scuderia Ferrari SF-26 acknowledges the fans during the Scuderia Ferrari HP F1 Shakedown at Fiorano Circuit on January 23, 2026 in Fiorano Modenese, Italy. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images) Von A. Schenk 17. Februar 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Kimi Räikkönen Lewis Hamilton Lewis Hamilton startet sein zweites Ferrari-Jahr mit Interimslösung am Funk: Routinier Carlo Santi wird sein neuer Renningenieur. Es ist eine Übergangslösung, da Ferrari hinter den Kulissen an der Verpflichtung eines neuen Stamm-Ingenieurs für den Rekordweltmeister arbeitet. Doch wer ist Carlo Santi eigentlich? Der Mann, der vorerst die Stimme in Hamiltons Ohr am Funk sein wird? Carlo Santi ist bei Ferrari kein Unbekannter. Der 1954 in Verona geborene Ingenieur blickt auf eine beeindruckende Laufbahn innerhalb des italienischen Teams zurück. Nach seinem Studium des Maschinenbaus am Politecnico di Milano begann er im Forschungszentrum von Fiat, bevor er in Ferraris Abteilung für Fahrzeugdynamik wechselte. Seine ersten Erfahrungen im Motorsport sammelte er im Endurance-Team von Ferrari. Schließlich entwickelte sich Santi zu einer wichtigen Stütze innerhalb des Formel-1-Engagements von Ferrari. Lies auch: Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Ferrari noch in Gesprächen mit Cédric Michel-Grosjean Er arbeitete unter anderem am ersten Driver-in-the-Loop-Simulator und wurde später Race-Engineer von Kimi Räikkönen während dessen zweiter Ära bei der Scuderia. Im Jahr 2018, Räikkönens letztem Jahr bei Ferrari, saß Santi als Renningenieur am Kommandostand. Das Duo feierte in jenem Jahr einen Sieg in Austin, und Räikkönen beendete die Weltmeisterschaft auf dem dritten Rang. Nach dessen Abschied übernahm Santi eine Rolle im Hintergrund in der sogenannten „Remote Garage“ in Maranello, von wo aus er die Renneinsätze von Ferrari aus der Ferne unterstützte. Nach einer schwierigen Saison 2025 mit Riccardo Adami, in der Lewis Hamilton zum ersten Mal in seiner Karriere kein einziges Podium einfahren konnte, entschied sich Ferrari zu einem Wechsel auf der Position des Renningenieurs. Adami hatte zuvor mit Sebastian Vettel und Carlos Sainz gearbeitet, doch die Zusammenarbeit mit Hamilton verlief schleppend. Mehrfach war Frust über den Boxenfunk zu hören, was letztlich zu der Entscheidung führte, getrennte Wege zu gehen. Artikel geht weiter unter dem Bild. Ferrari gab im Januar 2026 bekannt, dass Hamilton einen neuen Race-Engineer erhalten wird. Carlo Santi wurde aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner Vertrautheit mit der Organisation als Übergangslösung benannt, bis der endgültige Nachfolger verfügbar ist. Mehreren Quellen zufolge befindet sich Ferrari in Gesprächen mit Cédric Michel-Grosjean, der bis Ende 2025 bei McLaren als Performance-Engineer von Oscar Piastri tätig war. Er soll im weiteren Verlauf des Jahres die Rolle des festen Renningenieurs übernehmen. Derzeit befindet sich Michel-Grosjean in einer beruflichen Auszeit (Gardening Leave), es wird jedoch erwartet, dass er in naher Zukunft zu Ferrari stößt. Bis dahin wird Santi die technische Schnittstelle zwischen Hamilton und dem Rest des Teams bilden. Obwohl er nicht derjenige ist, der langfristig mit Hamilton zusammenarbeiten wird, bietet seine Erfahrung Stabilität zum Saisonbeginn. Lies auch: FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Lies auch: FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakter Funkspruch enthüllt Verzweiflung bei Max Verstappen und Red Bull Formel 1 FIA untersucht Grid-Strafe gegen Mercedes: Urteil gefallen Formel 1 FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere Formel 1 Mysteriöses Problem bei Red Bull: Droht beim China-GP ein Debakel? Formel 1 Adrian Newey unter Verdacht: Manipulationsversuch gegenüber der FIA? Formel 1 Red Bull liefert beunruhigende Diagnose nach Hadjar-Ausfall