Formel 1 Nürburgring: Neue Regeln sind bittere Nachricht für viele Fans SYMBOL - 30 March 2024, Rhineland-Palatinate, Nürburg: Numerous car fans line the Nordschleife of the Nürburgring during the tourist drives. Photo: Silas Stein/dpa (Photo by Silas Stein/picture alliance via Getty Images) Von A. Schenk 14. Februar 2026 F1-News Formel 1 Hiobsbotschaft für alle Motorsport-Fans: Touristenfahrten auf dem Nürburgring werden immer stärker eingeschränkt. Nach europäischen Maßstäben ist und bleibt der Nürburgring ein Wallfahrtsort für jeden Petrolhead. Die Rennstrecke in der deutschen Eifel ist knapp 21 Kilometer lang und allein aufgrund dieser Distanz einer der einzigartigsten Kurse der Welt. Doch der wahre Grund für den Kultstatus der Strecke ist ihre Zugänglichkeit. Wenn dort kein Rennen organisiert wird, ist die Strecke im Rahmen der sogenannten Touristenfahrten schlichtweg für jedermann zugänglich. Bis vor kurzem war der Kurs buchstäblich für alle offen, da die Nordschleife in dieser Zeit rechtlich als eine Art mautpflichtige Einbahnstraße gilt. Doch diese Zugänglichkeit bleibt nicht ohne Folgen. Regelmäßige Beobachter am Nürburgring filmen und fotografieren eine breite Palette an Fahrzeugen, wobei selbst die verrücktesten Gefährte keine Ausnahme bilden, während sie eine Runde über den Kurs drehen. Viele Regeln wurden bereits deutlich verschärft. So sind die Touristenfahrten mittlerweile nur noch für normale PKW zugänglich. Fahrzeuge, die eine Höchstgeschwindigkeit von weniger als 130 km/h erreichen, werden ausgeschlossen. Lies auch: Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Auch Motorräder sind nicht länger willkommen Reisebusse und Traktoren sind aufgrund der großen Geschwindigkeitsunterschiede nicht mehr zugelassen. Der Nürburgring ist beliebter denn je, weshalb sich die Organisation gezwungen sieht, die Sicherheit wo immer möglich zu gewährleisten. Nun zieht der Betreiber die Daumenschrauben weiter an. Bisher fiel ein herkömmliches Motorrad noch unter alle zulässigen Regeln, doch die Organisation hat nun entschieden, auch diese künftig auszuschließen. Motorradfahrer seien zu oft in unsichere Situationen auf der Strecke verwickelt. Der Organisation geht es vor allem um den Unterschied im Fahrverhalten zwischen Auto- und Motorradfahrern und insbesondere um das gegenseitige Antizipieren. Zudem tragen Motorradfahrer bei einem Unfall naturgemäß ein höheres Risiko. Daher werden die Touristenfahrten fortan als reine PKW-Veranstaltung geführt. Es wird jedoch vier Tage pro Saison geben, an denen im Gegenzug Autos ausgeschlossen sind und die Motorradfahrer den Nürburgring für sich allein haben. Hier liegt der Fokus allerdings auf der Sicherheit: Das Befahren der Strecke ist nur unter professioneller Anleitung sowie nach Absolvieren einer Reihe von Briefings gestattet. Damit wird der „Ring“ für Motorradfahrer künftig ähnlich wie Trackdays auf vielen anderen Rennstrecken gehandhabt. An den Motorrad-Tagen läuft es nicht so ab wie bei den Autos, wo Freizeit-Piloten sozusagen einfach ein Ticket lösen und losfahren können. Lies auch: Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Lies auch: Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage Formel 1 Lewis Hamilton wütend: Formule 1 streicht ikonische Rennstrecke aus dem Kalender Formel 1 F1-Experte enthüllt Bottas-Gehalt: Fassungslosigkeit über die Millionen-Gage des Finnen Formel 1 F1-Kalender droht zu wackeln: Zwei Grands Prix stehen auf der Kippe