Formel 1 Nico Hülkenberg zum Sieger in England gekürt Nico Hülkenberg / Gettyimages Von A. Schenk 7. Juli 2025 Nico Hülkenberg Sauber Ein verdienter Preis für den Deutschen Nico Hülkenberg erlebte am Sonntag einen der schönsten Tage seiner Formel-1-Karriere. Nach 239 Grands Prix ohne Podestplatz schaffte es der Deutsche endlich, als Dritter ins Ziel zu kommen – und das ausgerechnet beim chaotischen und nassen Rennen in Silverstone. Auch für das Sauber-Team war es ein historischer Moment. Seit 2012 hatte der Rennstall nämlich keinen Podiumsplatz mehr erreicht. Lies auch: Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab Startplatz 19 Für Nico Hülkenberg begann das Rennen nahezu aussichtslos. Er ging von Platz 19 ins Rennen und hatte auf dem Papier kaum Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Doch das Wetter spielte eine entscheidende Rolle. Silverstone wurde von wechselhaften Bedingungen heimgesucht. Regen und sich schnell trocknende Abschnitte wechselten sich ständig ab. Gerade in diesem Chaos konnte Hülkenberg glänzen. Sein Team traf die richtigen Entscheidungen beim Reifenwechsel, und der Deutsche fuhr fehlerfrei, während andere auf der rutschigen Strecke strauchelten. In der Schlussphase des Rennens erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Lewis Hamilton, der Silverstone als seine Heimstrecke betrachtet und dort bereits neunmal gewonnen hatte, griff Hülkenberg im Kampf um Platz drei an. Doch der Deutsche behielt die Nerven. Er wartete geschickt mit dem letzten Boxenstopp und wechselte im richtigen Moment auf Slicks. Dadurch konnte er einen kleinen Vorsprung aufbauen. Hamilton versuchte noch einmal, Druck zu machen, doch Hülkenberg hielt dagegen und setzte sich in den letzten Runden sogar leicht von dem Ferrari-Piloten ab. „Ich bin wirklich überglücklich. Das ist ein ganz besonderer Moment, für mich und für das Team. Es war ein intensives Rennen mit ständig wechselnden Bedingungen. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen, vor allem mit dem späten Wechsel auf Slicks. Das war entscheidend“, sagte er nach dem Rennen. Driver of the Day Das Publikum würdigte seine Leistung mit der Wahl zum „Driver of the Day“. Fast die Hälfte der Stimmen, ganze 49 Prozent, entfiel auf Hülkenberg. Damit verwies er große Namen wie Lewis Hamilton auf die Plätze. Der Brite landete mit 11,5 Prozent der Stimmen auf Rang zwei. Ein verdienter Lohn für den erfahrenen Deutschen an einem Tag, an dem alles passte. Lies auch: Audi bleibt nach Desaster-Start in Japan ohne Punkte Lies auch: Abrechnung mit Ferrari: „Sie haben seit 2008 nichts mehr gewonnen“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Sündenregister in der Übersicht: Die 5 F1-Piloten mit den meisten Strafpunkten vor dem GP von Kanada Formel 1 Großer Automobilhersteller unterstützt V8-Rückkehr in die Formel 1 Formel 1 Max Verstappen: Mercedes-Konkurrenten verpassen ihm nach Nürburgring-Rennen neuen Spitznamen Formel 1 NASCAR erobert Europa: Racing.nl bietet vorübergehend 25% Rabatt auf den Season Pass Formel 1 Ehemaliger Renningenieur von Michael Schumacher: „Er tat Dinge, die nicht wirklich nett waren“ Formel 1 Helmut Marko enthüllt: Warum ihn alle nur den „Doktor“ nennen
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