Formel 1 Nelson Piquet wählte Kleinstadt am Fuße der Berge als Wohnort: Keine Einkaufszentren oder großen Supermärkte Von A. Schenk 11. März 2026 F1-News Formel 1 Nelson Piquet Vom dreimaligen Formel-1-Weltmeister zur ländlichen Idylle: Nelson Piquet sucht Ruhe und Einfachheit in Mampituba Das kleine Städtchen in Rio Grande do Sul zählt gerade einmal 3.700 Einwohner und liegt direkt an der Grenze zu Santa Catarina. Für den ehemaligen brasilianischen Rennfahrer ist es der ideale Rückzugsort, um dem Trubel der Motorsportwelt zu entfliehen. Die Region ist geprägt von Flüssen, Wasserfällen und Aussichtspunkten, was sie zu einem Paradies für Suchende nach Natur und Stille macht. Mampituba liegt an den Ufern des gleichnamigen Flusses und bietet Zugang zu Attraktionen wie der Cachoeira dos Borges und dem Parque dos Canyons. Rund 50 Kilometer entfernt befindet sich der Flughafen von Torres, wodurch die Region gut erreichbar bleibt. Seine Entscheidung, sich hier niederzulassen, hat auch einen persönlichen Hintergrund. Die Familie seiner Partnerin stammt aus dieser Gegend. Sein Sohn Nelson Piquet Jr. gab bereits zuvor Einblicke in die aktuelle Lebensweise seines Vaters. In einem Interview mit Motorsport im Jahr 2020 erzählte er, dass sein Vater beispielsweise eine bescheidene Garderobe besitzt, die lediglich aus zehn T-Shirts, zwei Hemden und einem Paar Schuhen besteht. Sein Leben abseits des Scheinwerferlichts dreht sich um Einfachheit und Zeit mit der Familie, fernab von Luxusyachten oder glitzernden Society-Events. Dies steht im krassen Gegensatz zu dem Bild, das man oft von ehemaligen Topsportlern hat. Piquet dominierte in den achtziger und neunziger Jahren die Formel 1, wurde 1981, 1983 und 1987 Weltmeister, entscheidet sich nun aber bewusst für ein bescheidenes Dasein. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Seine Garderobe besteht aus zehn T-Shirts, zwei Hemden und einem Paar Schuhen Seine Vergangenheit spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Bevor er Rennfahrer wurde, arbeitete er als Mechaniker – eine Erfahrung, die ihn vermutlich gelehrt hat, Funktionalität über reine Äußerlichkeiten zu stellen. Im Alltag in Mampituba und im nahegelegenen Torres ist Piquet ein ganz gewöhnlicher Mann. Er besucht lokale Lokale ohne jegliches Aufsehen und fühlt sich in einer Atmosphäre wohl, die im krassen Gegensatz zum Glamour steht, der seine Sportkarriere begleitete. Laut seinem Sohn hat er nie viel für Ruhm oder Aufmerksamkeit übrig gehabt, was sich nun in seiner Vorliebe für Anonymität und Einfachheit widerspiegelt. Mit der Entscheidung für Mampituba definiert Piquet sein Vermächtnis neu. Auf den Rennstrecken war er eine Ikone, ein Kämpfer, der in die Geschichtsbücher einging. Außerhalb des Fahrerlagers wählt er ein Leben, das von Ruhe, Natur und Familie geprägt ist. Eine Wahl, die zeigt, dass sich selbst die größten Champions am Ende nach der Einfachheit eines gewöhnlichen Lebens sehnen. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“