Formel 1

Millionen-Investition: Cadillac plant teuren Werbeauftritt beim Super Bowl

Millionen-Investition: Cadillac plant teuren Werbeauftritt beim Super Bowl
LAS VEGAS, NEVADA - NOVEMBER 21: Graeme Lowdon, Team Principal of Cadillac Formula 1 Team looks on in the Paddock prior to final practice ahead of the F1 Grand Prix of Las Vegas at Las Vegas Strip Circuit on November 21, 2025 in Las Vegas, Nevada. (Photo by Rudy Carezzevoli/Getty Images)

Formel-1-Einstieg als Kostenfalle: Cadillac drohen beim Team-Aufbau noch höhere Ausgaben

Der US-amerikanische Filmregisseur Michael Bay hat eine Millionenklage gegen den Neueinsteiger Cadillac eingereicht. Hintergrund ist der Super-Bowl-Werbespot, der im Rahmen des Launches des Formel-1-Projekts der Marke ausgestrahlt wurde.

Bay behauptet, er sei von Cadillac F1 engagiert worden, um den Werbespot zu produzieren, in dem die Lackierung des ersten F1-Boliden von Cadillac spektakulär enthüllt werden sollte.

Dieser Clip wurde in der Nacht zum Montag europäischer Zeit während des Super Bowl ausgestrahlt. Laut Bay wurde das Projekt jedoch plötzlich gestoppt, und der Regisseur habe keinerlei Zahlungen erhalten.

In der Anklageschrift heißt es, Cadillac habe die Ideen und die Arbeit von Bay für den Werbespot gestohlen, ohne dafür zu bezahlen.

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Bays Konzepte wurden dennoch verwendet

Konzepte, die von Bay ausgearbeitet wurden, sollen dennoch in dem endgültigen Werbespot verwendet worden sein, der am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlt wurde. Dies veranlasste ihn zur Einreichung einer Klage, in der er eine Entschädigung von mindestens 1,5 Millionen Dollar fordert.

„Sie hatten von Anfang an vor, ihn zu täuschen“, heißt es in der Klageschrift laut Rolling Stone.

„Sie wollten einen ‚Michael-Bay-Werbespot‘, aber zum Schnäppchenpreis.“

Den Dokumenten zufolge arbeiteten Bay und sein Team tagelang intensiv an der Vorbereitung der Produktion. Der Regisseur soll sogar eine Nacht durchgearbeitet haben, um kreative Ideen zu liefern.

Dennoch wurde ihm am 6. Dezember von einem Freelance-Produzenten mitgeteilt, dass das Projekt nicht mit ihm fortgesetzt werde, da die beteiligte Werbeagentur „eine andere Richtung“ einschlagen wolle.

In der Klage wird auch auf eine angebliche Nachricht von Cadillac-Boss Dan Towriss verwiesen, in der er sein Missfallen über den Verlauf der Zusammenarbeit zum Ausdruck brachte.

„Ich bin absolut unzufrieden mit dem Verlauf der Dinge. Ich werde nach einem zukünftigen Projekt suchen, um dich einzubinden, ohne eine Agentur dazwischen.“

Der Fall wirft einen Schatten auf den groß angekündigten Launch, bei dem Cadillac seinen Einstieg in die Formel 1 mit einem sündhaft teuren Super-Bowl-Spot weltweit bekannt machte. Die Frage ist nun, ob der Rechtsstreit den Glanz dieses Debüts trübt.

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