Formel 1

„Mercedes kann noch vier Sekunden schneller“

„Mercedes kann noch vier Sekunden schneller“
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George Russell als Favorit für 2026 gehandelt: Britte erwartet jedoch harten Titelkampf

Obwohl er bei den Tests in Barcelona knapp von Lewis Hamilton im Ferrari geschlagen wurde, ist dies laut Insidern nicht repräsentativ für das wahre Potenzial des Mercedes W17.

Der ehemalige kolumbianische Rennfahrer Juan Pablo Montoya behauptet, dass Mercedes in Barcelona bewusst nicht alle Karten offengelegt hat. Nach seinen Informationen könnte der W17 noch zwischen drei und vier Sekunden schneller fahren als die während der Tests registrierten Zeiten.

Damit hätte Mercedes trotz des Verlusts der Bestzeit an Hamilton am letzten Tag eine sehr starke Ausgangsposition im Hinblick auf den Saisonstart.

Montoya stellt fest, dass die Zeiten von Barcelona weit von dem entfernt sind, was die Autos tatsächlich leisten können. Gerüchten zufolge fuhr Mercedes dort 1:16er-Zeiten, während die erwartete Pole-Position auf derselben Strecke später bei etwa 1:12 liegen wird.

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Bedingungen in Barcelona waren nicht repräsentativ

„Das bedeutet, dass es noch einen enormen Spielraum gibt“, so Montoya.

„Sobald wir beim ersten Rennen sind, werden wir das wahre Tempo sehen.“

Dennoch müssen solche Behauptungen mit Vorsicht interpretiert werden. Der Test in Barcelona fand hinter verschlossenen Türen und ohne Medienzugang statt und wurde hauptsächlich genutzt, um die Zuverlässigkeit der neuen Fahrzeuggeneration zu testen.

Zudem waren die Bedingungen nicht repräsentativ. Der Asphalt war kalt, das Grip-Niveau niedrig und die Teams spulten unterschiedliche Programme ab.

Mercedes fuhr Berichten zufolge die meisten Runden aller Teams und das ohne jegliche Probleme. Das Tempo wurde im Laufe der Woche schrittweise gesteigert, ohne jedoch das volle Potenzial des W17 zu enthüllen.

Quellen aus dem Umfeld des Teams deuten darauf hin, dass noch erheblicher Zeitgewinn möglich ist, sobald das volle Leistungsniveau abgerufen wird. Die kommenden Tests in Bahrein werden mehr Klarheit über das Kräfteverhältnis bringen.

Die Bedingungen dort sind in der Regel repräsentativer für das, was die Teams beim ersten Saisonrennen erwartet. Dennoch wird sich erst im Qualifying in Australien wirklich zeigen, wer seine Hausaufgaben gemacht hat und wer vorerst hinterherhinkt.

Russell selbst bleibt realistisch. Er räumt ein, dass er sich von den Prognosen geschmeichelt fühlt, weist aber darauf hin, dass alles von der endgültigen Performance des Autos abhängt.

Mercedes konnte in der vergangenen Reglement-Ära nicht mehr um den Titel mitkämpfen, und das Team will unter allen Umständen vermeiden, in dieser neuen Ära erneut den Anschluss zu verlieren.

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