Formel 1

Mercedes-Chef lässt Max Verstappen eiskalt abblitzen

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Toto Wolff legt sich fest: George Russell ist der logische Favorit für den WM-Titel 2026

Der Österreicher erklärte in einem Interview, dass er nachvollziehen könne, warum die Buchmacher den jungen Briten als Topfavoriten einstufen: Seiner Meinung nach gehört George Russell schlichtweg „zu den Besten“ im Grid.

Dennoch fügte Wolff eine wichtige Einschränkung hinzu. Obwohl die Wintertests in Barcelona laut seiner Einschätzung darauf hindeuteten, dass Mercedes über ein starkes Paket verfügt, bleibt er in seinem Urteil vorsichtig.

Der neue W17 muss sich erst noch im echten Wettbewerb beweisen, insbesondere auf Strecken wie dem Bahrain International Circuit, wo Mercedes in der Vergangenheit Probleme hatte.

„Es ist immer schön, wenn der eigene Fahrer als Favorit angesehen wird, und im Fall von George finde ich, dass er das verdient hat.“

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Kimi Antonelli startet in seine zweite Saison

„Er hat uns gezeigt, welches Potenzial im Auto steckt, und war insgesamt großartig für das Team“, sagte Wolff.

„Aber am Ende gewinnt die Kombination aus dem besten Fahrer und dem besten Auto. Und wir haben noch nicht bewiesen, dass wir dieses Paket haben.“

Mercedes gelang es im vergangenen Reglement-Zyklus nicht, dauerhaft um den Titel zu kämpfen. Die Dominanz von Red Bull und Max Verstappen stellte das Team, das jahrelang den Maßstab gesetzt hatte, in den Schatten.

Angesichts des komplett neuen technischen Reglements für Chassis und Motoren im Jahr 2026 liegt die Messlatte in Brackley erneut hoch. Auf die Frage, ob es ein Scheitern wäre, wenn es Mercedes auch dieses Mal nicht gelingt, einen ernsthaften Titelkampf zu liefern, antwortete Wolff nachdenklich.

„’Scheitern‘ ist ein hässliches Wort.“

„Wir sind die nächsten Jahre an dieses Reglement gebunden, und ich möchte die Saison lieber als Teil einer breiteren Entwicklung sehen.“

„Es geht nicht nur um kurzfristige Optimierung, sondern um die Aufwärtskurve auf lange Sicht.“

Wolff zeigte sich offen bezüglich der Herausforderungen, die ein neuer Reglement-Zyklus mit sich bringt. Die Ungewissheit über das Kräfteverhältnis ist groß, und obwohl Mercedes in Barcelona überzeugte, warnte er davor, dass der echte Test erst folgt, wenn das Auto in Bahrain oder später in Melbourne unter Druck steht.

„Ich bin jemand, der das Glas eher halb leer sieht. Ich glaube erst an die Favoritenrolle, wenn wir Leistungen erbracht haben, die das bestätigen.“

Auch Andrea Kimi Antonelli kam zur Sprache. Der junge Italiener startet in seine zweite Formel-1-Saison, nachdem er sich in der zweiten Hälfte seines Debütjahres mit drei Podestplätzen stark zurückgemeldet hatte.

Wolff sprach voller Vertrauen über Antonellis Entwicklung, dämpfte jedoch die Erwartungen, indem er Russell als klaren Maßstab markierte.

„Kimi befindet sich exakt auf dem Weg, den wir für ihn vorgezeichnet haben. Letztes Jahr war sein erstes F1-Jahr, mit all dem Druck, dem Medienrummel und den Fans.“

„Dass er gewisse Leistungsschwankungen hatte, war völlig logisch“, so Wolff.

„Er hat den Speed, er hat das Rennverständnis, und in seinem zweiten Jahr kennt er nun die Strecken, die Leute und die Anforderungen.“

Dennoch hält es Wolff für unfair, Antonelli bereits auf eine Stufe mit Russell zu stellen.

„George ist einer der Besten in diesem Sport. Er hat jahrelange Erfahrung und ist ein echter Benchmark.“

„Kimi ist erst 19 und steht am Anfang seiner Karriere. Ich erwarte sicher einen Schritt nach vorne von ihm, aber wir müssen realistisch bleiben.“

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