Formel 1 McLaren mit Kampfansage für Australien: Red Bull droht neue Gefahr Lando Norris of the UK drives the McLaren Mastercard F1 Team MCL40 Mercedes during the Formula 1 Aramco Pre-Season Testing 1 in Sakhir, Bahrain, on February 19, 2026. (Photo by Alessio Morgese/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 3. März 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen McLaren Red Bull McLaren möglicherweise Profiteur des Mercedes-Updates in Australien Das Kräfteverhältnis in der Formel 1 könnte beim Saisonauftakt in Melbourne komplett auf den Kopf gestellt werden, und McLaren könnte davon massiv profitieren. Eine Änderung bei Mercedes könnte dem Team aus Woking einen erheblichen Leistungsschub bescheren, was bei Red Bull für wenig Begeisterung sorgen dürfte. Basierend auf den Rundenzeiten der Wintertests schien McLaren die Saison zunächst als dritte oder vierte Kraft zu beginnen. Da sich Motorenmodi und Spritmengen unterscheiden, legen Daten nahe, dass McLaren in Bahrain möglicherweise noch nicht mit der neuesten Spezifikation der Mercedes-Power-Unit unterwegs war. Sollte McLaren vor dem ersten freien Training in Melbourne auf den aktualisierten Mercedes-Motor wechseln, könnte der scheinbare Rückstand auf Ferrari deutlich schrumpfen oder sogar ganz verschwinden. Das würde Norris und Oscar Piastri sofort wieder in den Kampf um Siege bringen. Lies auch: „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Red Bull beobachtet die Entwicklungen mit Argusaugen Mercedes selbst konzentrierte sich während der Tests vor allem auf die Weiterentwicklung dieses neuen Triebwerks. Erste Anzeichen deuten auf viel Leistung hin, aber auch auf mögliche Zuverlässigkeitsprobleme. Die erste Session in Australien am Freitag, den 6. März, sollte hier für mehr Klarheit sorgen. Falls McLaren tatsächlich die neueste Spezifikation erhält, könnte dies dem Team zu einem großen Sprung nach vorne verhelfen. Red Bull wird dies genauestens beobachten, besonders wenn Norris und Piastri dadurch vor Max Verstappen und Isack Hadjar landen. Neben der Performance auf der Strecke tobt hinter den Kulissen auch eine technische Diskussion. Dabei geht es um das maximale Verdichtungsverhältnis von 16:1, das im neuen Reglement festgeschrieben ist. Es kursieren Gerüchte, dass Mercedes einen Weg gefunden hat, bei der obligatorischen Messung unter Umgebungstemperatur innerhalb des Limits zu bleiben, während der Motor unter Rennbedingungen möglicherweise ein höheres Verhältnis von etwa 18:1 erreicht. Artikel geht weiter unter dem Video. Die Konkurrenten Ferrari, Honda, Audi und Red Bull zeigen sich deshalb besorgt. Die FIA hat vorgeschlagen, neben den Messungen bei Umgebungstemperatur auch Kontrollen bei 130 Grad Celsius durchzuführen. Etwaige Regelanpassungen werden jedoch erst im August erwartet. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bezeichnete den Aufruhr zuvor als Sturm im Wasserglas, während Ferraris Fred Vasseur angab, keine großen Auswirkungen zu erwarten. Sollte Mercedes dennoch zu Anpassungen gezwungen werden, könnte dies rund um die Sommerpause zu einem Leistungsverlust bei allen Kundenteams, einschließlich McLaren, führen. Vorerst scheint der Schlüssel für das Team aus Woking jedoch darin zu liegen, das volle Potenzial der neuesten Mercedes-Power-Unit auszuschöpfen. Der Große Preis von Australien wird zeigen, ob McLaren tatsächlich näher an Red Bull und Mercedes dran ist, als es die Testzeiten vermuten ließen. Lies auch: Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Lies auch: Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Formel 1 Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Formel 1 Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Formel 1 F1-Vater wütend: „Sie hatten ihn schon vor dem Start abgeschrieben“ Formel 1 Vier Fahrer, die Verstappen bei einem vorzeitigen Red-Bull-Abschied ersetzen könnten Formel 1 Damon Hill kehrt ins F1-Paddock zurück