Formel 1

Max Verstappen zeigt wahres Gesicht: Erste Frage nach Kanada-GP spricht Bände

Max Verstappen zeigt wahres Gesicht: Erste Frage nach Kanada-GP spricht Bände
SUZUKA, JAPAN - MARCH 29: Eighth placed Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 29, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603290591 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen beweist nach dem Kanada-GP erneut seine tiefe Leidenschaft für den Motorsport.

Während viele Piloten nach einem Rennen vor allem mit Interviews, Analysen oder der Regeneration beschäftigt sind, weilten die Gedanken des Niederländers im Presseraum bereits bei einem anderen großen Event.

Max Verstappen traf nach seinem dritten Platz in Montreal als erster der Podiumsplatzierten ein und nutzte die Wartezeit, um den Journalisten eine auffällige Frage zu stellen: Wer hatte die Indianapolis 500 gewonnen?

Dieser Moment wurde in den sozialen Medien aufgegriffen, wo Fans begeistert auf das spontane Interesse des Red Bull-Piloten reagierten. Für viele Anhänger war es eine erneute Bestätigung, dass Verstappen nicht nur ein Formel 1-Fahrer, sondern vor allem ein Vollblut-Racer ist, der jede Form des Motorsports verfolgt.

„Racing schläft bei diesem Mann nie,“ schrieb ein Fan online.

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Motorsport liegt ihm buchstäblich im Blut

Andere bezeichneten ihn als jemanden, dem der Motorsport buchstäblich in den Genen liegt. Die Reaktionen passten zu dem Bild, das Verstappen in den letzten Jahren immer stärker gefestigt hat.

Abseits der Formule 1 bestreitet er regelmäßig Sim-Racing-Wettbewerbe, verfolgt Langstreckenrennen intensiv und nahm kürzlich sogar in einem GT3-Auto am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Dennoch müssen die Fans nicht damit rechnen, dass Verstappen in naher Zukunft selbst bei den Indy 500 an den Start geht.

Der viermalige Weltmeister hat in der Vergangenheit mehrfach klargestellt, dass er kein Interesse an einem Versuch hat, die berühmte Triple Crown des Motorsports zu gewinnen. Diese besteht aus Siegen beim Grand Prix von Monaco, den Indianapolis 500 und den 24 Stunden von Le Mans.

In früheren Interviews sprach Verstappen offen über die Risiken von Oval-Rennen in den USA. Vor allem dem Fahren bei extrem hohen Geschwindigkeiten entlang von Betonmauern kann er nichts abgewinnen.

„Es ist Wahnsinn, was die Fahrer dort leisten, ich habe enormen Respekt vor ihnen.“

Artikel geht unter dem Bild weiter.

„Aber nach so langer Zeit in der Formel 1 muss ich mein Leben dort nicht für eine mögliche Verletzung aufs Spiel setzen. Das ist es einfach nicht wert,“ sagte er zuvor.

Er betonte damals jedoch, dass er die IndyCar-Serie als Meisterschaft schätzt und großen Respekt vor den Teilnehmern hat. Verstappen verfolgt die Klasse regelmäßig, auch weil dort mehrere ehemalige Formel 1-Fahrer aktiv sind.

Sein Interesse an den Indianapolis 500 kam zu einem Zeitpunkt, an dem er selbst gerade ein schwieriges Wochenende hinter sich gebracht hatte. Verstappen beendete das Rennen in Kanada als Dritter hinter Sieger Kimi Antonelli und Lewis Hamilton. Trotz des Podestplatzes äußerte er sich kritisch über die Performance von Red Bull im Laufe des Wochenendes.

Laut Verstappen trugen externe Faktoren erheblich zum schlussendlichen Ergebnis bei. Vor allem der strategische Fehler von McLaren spielte eine wichtige Rolle.

Sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri starteten auf Intermediates, während die Strecke schnell abtrocknete. Dadurch mussten beide McLaren-Piloten bereits früh auf Slicks wechseln und verloren kostbare Zeit.

Red Bull blieb konkurrenzfähig

Zudem profitierte Verstappen vom Ausfall von George Russell, der lange Zeit um den Sieg mitgekämpft hatte, bevor ihn ein technischer Defekt stoppte.

„Die beiden McLarens haben ihre Strategie durch den Start auf Intermediates verpatzt, und dann fällt natürlich auch noch das Auto von George Russell aus. Das hilft dabei, auf dem Podium zu landen,“ gab sich Verstappen nach dem Rennen ehrlich.

Dennoch sah er auch positive Aspekte für Red Bull. Trotz der schwierigen Abstimmung und der anhaltenden Probleme mit dem Auto blieb das Team nach seiner Einschätzung gegenüber Ferrari und Mercedes halbwegs konkurrenzfähig.

„Wir kämpfen mit Ferrari, wir sind nicht allzu weit von Mercedes entfernt. Auf dem Podium zu stehen, ist positiv.“

Der Kontrast zwischen Verstappens kritischer Analyse des eigenen Rennens und seinem unmittelbaren Interesse an den Indy 500 unterstreicht vor allem eines: Seine Leidenschaft für den Rennsport geht weit über die Formel 1 hinaus.

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