Formel 1

Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“

Max Verstappen spricht deutliche Warnung vor Nürburgring-Debüt aus: „Darum bin ich hier“
Max Verstappen seen at the Nürburgring in Germany on March 31, 2026. // Joerg Mitter / Red Bull Content Pool // SI202605120796 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen setzt alles auf eine Karte für sein Debüt auf dem Nürburgring.

Für Max Verstappen ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring längst kein Hobbyprojekt mehr. Der viermalige Weltmeister hat sich für sein Debüt bei dem Langstrecken-Klassiker in der Eifel ein klares Ziel gesetzt.

„Erfolg bedeutet zu gewinnen, so einfach ist das. Deshalb sind wir hier. Natürlich weiß ich, dass es nicht einfach wird, aber das ist das Ziel“, so der Wahllander.

Zusammen mit Daniel Juncadella, Jules Gounon und Lucas Auer steuert Verstappen einen Mercedes-AMG GT3 im Red Bull-Design unter der Nennung von Verstappen Racing – einem Team, das er eigens für dieses Projekt auf die Beine gestellt hat.

Der 28-Jährige freut sich zudem auf die besonderen Begleitumstände eines solchen Events. „Ich freue mich auch einfach auf das gesamte Erlebnis, darauf, das Auto mit meinen Teamkollegen zu teilen, das ganze Wochenende über zusammenzuarbeiten und zu sehen, was wir wirklich erreichen können“, fügte er hinzu.

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Herausforderung Nordschleife als Antrieb

Was Verstappen am Nürburgring besonders reizt, ist der Status der Strecke selbst. Die Nordschleife gilt seit Jahrzehnten als eine der anspruchsvollsten und gefährlichsten Rennstrecken der Welt, mit mehr als 170 Kurven auf über 25 Kilometern pro Runde.

„Es ist eine der besten Strecken der Welt, oder schlicht die wahnsinnigste Strecke, auf der man Rennen fahren kann. Es ist eines dieser besonderen Rennen, an denen man unbedingt teilnehmen und die man gewinnen will“, erklärt Max Verstappen.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zieht jedes Jahr über zweihundert Fahrzeuge an und gilt als eines der härtesten GT-Rennen im internationalen Kalender.

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Verstappen hat die vergangenen Monate intensiv im Simulator verbracht, um sich auf den Kurs einzuschießen.

„Ich bin Tausende von Runden gefahren und habe hier auch an mehreren 24-Stunden-Rennen in der Sim-Welt teilgenommen. Als ich zum ersten Mal in der Realität hierher kam, war das Kennen der Strecke und der Linienführung kein Problem mehr“, so der Niederländer.

Dennoch bringt der Umstieg vom Simulator in den realen Rennwagen eigene Herausforderungen mit sich. „Es ging darum, die neuen Curbs zu verstehen oder das Gripniveau, da jedes Jahr an bestimmten Stellen neuer Asphalt verlegt wird. Und natürlich musste man das Auto in der Realität verstehen, mit den G-Kräften, der Kompression und all diesen Dingen. Aber das Sim-Racing hat definitiv enorm geholfen, um sofort auf Tempo zu kommen“, erklärte er.

Verkehr und Wetter als größte Unwägbarkeiten

Auf die Frage nach der größten Herausforderung äußert sich Verstappen ehrlich über die Unberechenbarkeit eines solchen Rennens. „Es kann wirklich alles passieren. Das Management des Verkehrs, man weiß nie, was mit dem Auto passiert oder was sonst noch kommt“, so der Pilot.

Das Wetter spielt am Nürburgring eine entscheidende Rolle, da die Strecke so weitläufig ist, dass es an mehreren Stellen gleichzeitig regnen kann, während es an anderen Abschnitten trocken bleibt.

„Die Bedingungen vorab, ob es regnet oder nicht, machen es ein ganzes Stück schwieriger. Wenn es komplett trocken ist und wir schönes Wetter haben, ist es eine andere Geschichte. Dann versucht man einfach, so schnell wie möglich zu fahren, ohne zu große Risiken einzugehen“, so Verstappen.

Die Vorbereitungsrennen, die er in dieser Saison bestritten hat, waren daher kein Luxus. „Dort lernt man am meisten über den Umgang mit dem Verkehr, die Flaggenzeichen und natürlich die Boxenstopps inklusive Sitz- und Fahrerwechsel – das ist extrem nützlich. Deshalb bestreiten wir hier diese kürzeren Rennen“, schloss er ab.

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