Formel 1

Max Verstappen nimmt Red-Bull-Führung in seinem Privatjet mit: Bahnt sich da etwas an?

Max Verstappen nimmt Red-Bull-Führung in seinem Privatjet mit: Bahnt sich da etwas an?
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Shanghai-Debakel für Max Verstappen und Red Bull: Wie geht es nach dem Formel-1-Wochenende weiter?

Nach zwei Rennen ohne Punkte und einem Auto, das sich wie ein Wildpferd benahm, ist der viermalige Weltmeister nicht allein nach Hause nach Monaco geflogen.

Die Probleme begannen für Verstappen bereits früh. Sowohl im Qualifying als auch im Sprint belegte Verstappen nur den achten Rang, noch hinter Alpine-Pilot Pierre Gasly und Haas-Fahrer Oliver Bearman.

Im Sprintrennen verlor er direkt beim Start Positionen aufgrund mangelnder Leistung, ein Problem, das dem von Liam Lawson in Melbourne ähnelte.

Im Grand Prix selbst setzte sich dieses Muster fort. Verstappen verlor beim Start erneut an Boden und fiel auf P12 zurück, woraufhin er sich mühsam bis auf die sechste Position zurückkämpfte.

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Ausfall in Runde 45

Doch auch diese Aufholjagd endete abrupt: In Runde 45 wies der RB22 einen Fehler in der ERS-Kühlung auf, woraufhin Red Bull entschied, das Auto in der Garage abzustellen. Null Punkte und nur Tabellenachter in der Weltmeisterschaft.

Verstappen bezeichnete die Situation als „schrecklich“ und fügte hinzu: „Wenn jemand so etwas mag, versteht er wirklich nicht, worum es beim Rennsport geht,“ womit er auf das neue Reglement anspielte, das ein ständiges Laden der massiven Batterie erfordert.

Bereits zuvor am Wochenende beschrieb er das Fahren im RB22 als reines Überleben: Das Auto sei unberechenbar gewesen und habe ihm keinerlei Vertrauen geboten, um darauf aufzubauen.

Sogar Mercedes-Teamchef Toto Wolff gab zu, dass die Situation bei Red Bull besorgniserregend ist. Wolff beschrieb es als eine Horrorshow für Verstappen und räumte ein, dass die Bilder aus dem Cockpit schlichtweg grauenhaft anzusehen waren.

Auf dem Rückflug von Shanghai nach Monaco hatte Verstappen Gesellschaft von drei Schlüsselfiguren von Red Bull Racing: Teamchef Laurent Mekies, Technikchef Pierre Waché und Renningenieur Gianpiero Lambiase. Auch sein Manager Raymond Vermeulen war mit an Bord.

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Zehn Stunden Flugzeit, ein F1-Auto, das fundamental nicht funktioniert, und ein Pilot, der seinen Unmut offen äußert. Die Gespräche an Bord lassen sich unschwer erraten.

Am kommenden Wochenende wird Verstappen beim zweiten NLS-Lauf auf der Nürburgring Nordschleife mit seinem GT3-Team an den Start gehen. Eine kurze Auszeit von der Formel 1. Doch die Probleme bei Red Bull werden wohl leider noch eine Weile anhalten.

Der Privatjet von Verstappen

Verstappen reist seit Kurzem in einer Dassault Falcon 8X mit der Registrierung PH-UTL, eine Anspielung auf sein persönliches Motto Unleash The Lion.

Es handelt sich um einen der fortschrittlichsten Businessjets der Welt, der mit einer Reichweite von fast 12.000 Kilometern nahezu jede Strecke im F1-Kalender ohne Zwischenstopp verbindet.

Von Shanghai nach Monaco, eine Distanz von etwa 9.000 Kilometern, ist für die Falcon 8X also kein Problem.

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